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Datenverschlüsselung für USB-Sticks und Smartphones

29.09.2012 | 08:43 Uhr |

Verschlüsselung für USB-Stick & Co.

Wer häufig Dateien auf USB-Stick, externer Festplatte oder DVD transportieren will, kann auf Spezial-Tools zurückgreifen, die auch ohne Installation funktionieren.

Diskcryptor: Wie der Name schon sagt, widmet sich der Diskcryptor der Verschlüsselung ganzer Laufwerke und schützt sowohl Festplatten als auch Optische Datenträger oder USB-Sticks.

Dscrypt: Klein und ohne Installation lauffähig ist Dscrypt . Diese Anwendung besteht nur aus einer Datei. Sie kann einzelne Dateien verschlüsseln und die Ursprungsdaten löschen. Dscrypt ist ganz schlicht, was aber auch seinen Reiz ausmacht, da es sehr portabel ist und sich auch mal schnell vom Internet oder Ihrem Webspeicher laden lässt, wenn spontan Bedarf für Verschlüsselung entsteht.

Datenverschlüsselung fürs Smartphone und Tablet

Auch auf dem Smartphone lagern sensible Daten, auf einem Tablet-PC sowieso. Eine gute Verschlüsselung ist aus diesem Grund hier ebenfalls sinnvoll.

Android-Geräte: Eine komplette Laufwerksverschlüsselung ist bei Android 2.x nicht enthalten. Erst ab Version 3.0 gibt es unter „Menü ➞ Einstellungen ➞ Standort und Sicherheit“ die Option „Gerät verschlüsseln“. Möchten Sie zumindest die Daten auf Ihrem Android-2.x-Gerät vor unberechtigten Blicken schützen, benötigen Sie eine Verschlüsselungs-App. Empfehlenswert ist etwa Droidcrypt für 1,99 Euro. Mit dieser App können einzelne Dateien oder ganze Ordner verschlüsselt werden. Eine Light-Version mit 60 Tagen Laufzeit gibt es ebenfalls.

Die besten Sicherheits-Apps für Android-Smartphones

Spuren verwischen: Ursprungsdaten sicher löschen

Nicht einmal die beste Verschlüsselung hilft, wenn die Originaldaten unverschlüsselt auf den Datenträgern verbleiben. Das dürfte bei einer kompletten Festplattenverschlüsselung nicht der Fall sein, bei der Verschlüsselung auf Dateiebene aber schon. Mit dem Tool Eraser löschen Sie Dateien zuverlässig.

Schattenkopien: Eine Besonderheit sind die Schattenkopien, die Windows 7 beim Setzen eines Wiederherstellungspunktes anlegt. Diese eigentlich für die Systemwiederherstellung gedachte Funktion erstellt von Zeit zu Zeit Sicherungskopien relevanter Dateien, um bei einem Datenverlust auf frühere Versionen Ihrer Dateien zurückzugreifen. Wollen Sie ein Laufwerk von den Schattenkopien ausnehmen, drücken Sie die Tastenkombination Windows-Pause und wählen dann links „Computerschutz“. Im neuen Fenster können Sie ein Laufwerk auswählen und über den Knopf „Konfigurieren“ den Schutz ausschalten. Das ist aber nur für Datenlaufwerke, nicht für Systemlaufwerke empfehlenswert.

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