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Verschlüsselung

28.10.2002 | 11:21 Uhr |

Um Funknetze halbwegs sicher zu betreiben, sollten die nach dem 802.11b-Standard zur Verfügung stehenden Schutzmaßnahmen angewendet werden. Dazu gehören vor allem die Beschränkung des Zugriffs anhand der Client-Adressen sowie eine WEP-Verschlüsselung der übertragenen Daten.

Die derzeit effektivste Methode zur Absicherung von Funknetzen ist die Verwendung von WEP. Die Vor- und Nachteile dieser Verschlüsselungsart schildert Ihnen ausführlich der Beitrag "Sicherheit in Wireless LANs" ((Link)) unseres WLAN-Specials. Alle modernen WLANs bieten eine 128- beziehungsweise 104-Bit-Verschlüsselung, wobei jedes einzelne Paket mit einem eigenen Schlüssel verschlüsselt wird. Das Knacken dieses so genannten Shared Keys ist zwar für erfahrene Angreifer möglich, aber äußerst aufwendig.

Der Shared Key ist allen Clients und dem Access Point bekannt. Damit der Anwender ihn nicht umständlich eintippen muss, finden sich häufig Phrasen-Generatoren, die aus einer Zeichenkette den Key berechnen. Der Shared Key oder die Passwort-Phrase funktioniert genau wie ein Passwort, dementsprechend gelten die gleichen Anforderungen hinsichtlich Auswahl und Schutz.

Generierung des Shared Keys mit einer Passwort-Phrase

WEP hält zuverlässig Gelegenheitshacker oder zufällig vorbeikommende Funker fern. Auch der Nachbar, der auf fremde Kosten surfen möchte, wird sich schwer tun damit - einen uneinnehmbaren Schutzwall bietet WEP indes nicht.

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