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Verizon will Kauf von Yahoo überprüfen

14.10.2016 | 10:44 Uhr |

Yahoo hat in den vergangenen Wochen mehrmals für negative Schlagzeilen gesorgt. Verizon will die Übernahme nun überprüfen.

Verizon drückt bei der Übernahme von Yahoo nun auf die Bremse und will vor dem Abschluss des 4,8 Milliarden US-Dollar-Deals nun erstmal genau überprüfen, welche finanziellen Folgen die "Yahoo-Skandale" der vergangenen Wochen genau haben.

Kürzlich war bekannt geworden, dass Hacker bei Yahoo über 500 Millionen Nutzerdaten stehlen konnten. Später folgte die Nachricht, Yahoo habe heimlich Millionen Mailkonten für US-Geheimdienste durchsucht.

Zumindest dürften die Ereignisse dafür sorgen, dass der ursprünglich vereinbarte Kaufbetrag in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar gesenkt werden muss. Verizons General Counsel Craig Silliman sagte am Donnerstag laut US-Medienberichten, dass Verzizon derzeit von "materiellen Auswirkungen" ausgehe. Wenn Yahoo einer anderen Meinung sei, dann müssten sie das zunächst gegenüber Verizon belegen. Silliman deutet außerdem an, dass Verizon wohl noch einmal die Bedingungen für die Übernahme von Yahoo neu verhandeln könnte. Rechtlich wäre dies auch wohl kein Problem, denn es gibt Belege dafür, dass Yahoo von dem Hack früher wusste und Verizon nicht informiert hatte.

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