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Verhaltensregeln fünf bis sieben: Von Arroganz bis zu Verwicklungen mit dem Job

16.01.2012 | 13:00 Uhr | Steffen Zellfelder, Benjamin Schischka

Verhaltensregel 5: Arroganz ist fehl am Platz

„Bescheidenheit ist eine Zier“ haben wir von unseren Eltern oder Großeltern gelernt. Einige scheinen aber zu denken, dass diese Regel für das Internet nicht gilt. Immer wieder mit Erfolgen oder (existentem oder vorgeblichem) Experten-Wissen zu prahlen, kommt gar nicht gut. Seien Sie auch offen gegenüber unerfahrenen, neuen Nutzern. Jemandem, der unbedarft in einem Forum eine Frage stellt, sollte Sie daher nicht ein barsches „Benutz’ die Suchfunktion“ oder RTFM („Read the fucking manual - Lies das blöde Handbuch!“) an den Kopf werfen. Wenn das Thema in einem Forum wirklich schon x-mal durchdiskutiert wurde, weisen Sie den Neuling nett darauf hin und geben Sie ihm am besten gleich einen Link zu dem besagten Themen-Thread an die Hand.

Manche finden den Partner fürs Leben, andere bekommen den Schrecken Ihres Lebens: Online-Dating kann gut gehen, muss aber nicht.
Vergrößern Manche finden den Partner fürs Leben, andere bekommen den Schrecken Ihres Lebens: Online-Dating kann gut gehen, muss aber nicht.
© istockphoto.com/twilightproductions

Verhaltensregel 6: Vorsicht auf Dating-Seiten

Online-Dating ist entweder eine feine Sache oder eine totale Katastrophe. Die meisten Seiten sind ähnlich aufgebaut wie Facebook. Einer der großen Unterschiede sind die Profilfotos, die die Nutzer hochladen: Auf Dating-Portalen sind die nämlich im Schnitt zehn bis 15 Jahre alt. Wenn Sie sich dem Trend anschließen und ebenfalls uralte Fotos hochladen, weil Sie darauf jünger aussehen, bekommen Sie vielleicht mehr Anfragen. Sie müssen aber damit rechnen, dass der Kontakt nach dem ersten Treffen abrupt abbricht.

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In jedem Fall sollten Sie bei Dating-Seiten Vorsicht walten lassen. Geben Sie nicht zu viel von sich preis und seien Sie sich darüber im Klaren, dass dort nicht alle Menschen nach dem Partner fürs Leben suchen. Dort sind nämlich auch die ein oder anderen Spinner und Stalker unterwegs, die von guten Verhaltensregeln sicher noch nichts gehört haben.

Verhaltensregel 7: Den Job im Hinterkopf behalten

Was Sie privat an Fotos, Videos und Kommentaren ins Internet stellen, geht Ihren Chef gar nichts an? Prinzipiell ist das natürlich richtig. Aber wenn Sie Kundenkontakt haben und Ihren Kunden namentlich bekannt sind, sollten Sie diesen Umstand beim öffentlichen Posten von privaten Kommentaren, Videos und Fotos trotzdem im Hinterkopf behalten. Denn auch privat repräsentieren Sie immer ein Stückweit auch das Unternehmen, für das Sie arbeiten.

Reize und Gefahren von Facebook & Co.

Fazit: Denken Sie an Ihr Image

Um Ihr Image nicht zu ruinieren und Datensammlern nicht zu viel Stoff zu liefern, gilt der prinzipielle Rat: Halten Sie Ihren digitalen Fingerabdruck möglichst klein. Registrieren Sie sich also nicht unbedingt bei ALLEN sozialen Netzwerkwerken, die es gibt. Behalten Sie immer die Übersicht über persönliche Daten, Meinungen, Statusmeldungen, Videos und Fotos, die Sie bei Facebook, Google Plus, in Blogs & Co hinterlassen. Nutzen Sie Funktionen, um bestimmte Inhalte nur für bestimmte Personen sichtbar zu machen. Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand und überlegen Sie sich, ob Sie auch in vielen Jahren noch hinter dem stehen, was Sie der Welt gerade mitteilen. Immer nach dem Motto: Erst denken, dann tippen! Denn das Internet vergisst nichts.

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