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Vergleichen lohnt sich

Ein Service also ganz ohne Nachteile? Nicht ganz. Bei genauer Betrachtung tauchen nämlich eine Reihe von Fragen auf, die der Anwender dringend klären sollte und die nicht unbedingt auf der Webseite des Anbieters stehen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, wenn der IT-Verantwortliche im Betrieb Zugriff auf die Daten im Rechenzentrum bekommt. Zumindest sollte er immer den Status seiner Daten überprüfen oder Backups machen können, auch wenn der Vorgang grundsätzlich automatisch abläuft. Hilfreich ist außerdem, wenn er per Mail alarmiert wird, sollte es mit dem Backup ein Problem geben.

Schwierigkeiten kann auch die Internetverbindung bereiten. Das ist der Flaschenhals beim Online-Backup und bei größeren Datenmengen kommt es schnell zum Stau. Deshalb sollte der Anwender unbedingt darauf achten, nach dem ersten Komplettbackup nur die geänderten Daten zu sichern, die Menge also mit Hilfe inkrementeller Backups so gering wie möglich halten. Das wird von den meisten Providern angeboten.

Schließlich die Backup-Software: Zwar erklären die Anbieter auch unisono, dass nach dem Installieren keinerlei Wartung der Software mehr nötig ist. Aber was, wenn doch? Wenn der Mail-Support nicht ausreicht? Kostet das dann extra?

Fazit: Zusatzkosten ist eine der wichtigsten Fragen, die interessierte Betriebe ausreichend und detailliert klären müssen. Im Vergleich mit den Anbietern können die Unterschiede am Ende doch groß sein. Das gilt auch für das Preis-Leistungsverhältnis. Bei manchen Providern bleiben möglicherweise Profi-Features auf der Strecke, dafür kosten sie aber auch weniger. Der Anwender muss sich im Vorfeld genau überlegen, welche Funktionen wirklich nötig sind. So kann er Geld sparen, das für andere Investitionen eingesetzt werden kann.

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