Channel Header
115348

Vereinfachte Web-Angebote

29.06.2013 | 12:50 Uhr |

Die Orientierung innerhalb von I-Mode gelingt schnell. Alle Angebote sind nach dem gleichen Muster aufgebaut. Navigiert wird innerhalb einer klaren Organisationsstruktur mit Hilfe der Navigations-Wippe auf dem "Handset" genannten Mobiltelefon oder über die Tasten. I-Mode ist zwar deutlich langsamer als UMTS, das bis zu 2 MBit/s erreicht, aber doch ein kräftiger Fortschritt gegenüber der Kombination aus Notebook und Handy. Während Sie so gerade mal auf 9,6 KBit/s kommen, kann I-Mode dank GPRS-Technik (General Packet Radio Service) mit bis zu 53,6 KBit/s arbeiten. Im Idealfall sind Sie mit I-Mode etwa so schnell unterwegs wie mit einem analogen Modem.

Die Web-Angebote für I-Mode sind gegenüber den üblichen Internet-Seiten stark vereinfacht. Sie finden hier zwar auch Bilder und Animationen, jedoch nur in sparsamer Form. Das liegt auch im Interesse des Nutzers, schließlich wird I-Mode nicht nach der Verbindungsdauer, sondern nach den übertragenen Daten abgerechnet. Wegen GPRS und der volumenabhängigen Abrechnung kann das Telefon permanent online sein. Das ist vor allem beim Empfang von I-Mails interessant. Das lästige Überprüfen des Posteingangs entfällt, da sich die Mails wie SMS-Nachrichten jederzeit empfangen lassen.

Das NEC-Gerät macht den Empfänger beim Eingang einer Mail durch ein blau blinkendes I-Mode-Symbol aufmerksam, auf Wunsch inklusive Vibrationsalarm und Signalton. I-Mails können bis zu 1000 Zeichen lang sein, zusätzlich lassen sich Klingeltöne oder Bilder anhängen. Wer einem I-Mode-Teilnehmer eine Mail schicken möchte, muss hierfür nicht die Telefonnummer des Empfängers kennen: Jeder I-Mode-Teilnehmer erhält eine eigene Mailadresse.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
115348