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Verbreitungswege für Viren

28.11.2007 | 10:00 Uhr | Arne Arnold

So gut wie alle Schädlinge kommen über das Internet. Zwar ist auch eine Verbreitung über Datenträger wie USB-Sticks möglich, doch nur wenige Viren haben eine entsprechende Routine eingebaut.

Mail: Nach wie vor verschicken die Angreifer schädlichen Code als Anhang von Mails. Vorgeblich handelt es sich dabei um Dokumente – etwa Rechnungen, Mahnbescheide oder Fotos. Erfahrene Anwender starten keine Dateianhänge, die nicht eindeutig harmlos sind.

Website: Oft versenden die Hacker auch Mails, die Links zu manipulierten Websites enthalten. Lässt sich ein unerfahrener Anwender auf eine solche Site locken, dann versucht diese, über Sicherheitslücken Malware einzuschleusen.

Download: Seit einigen Monaten tarnen manche Angreifer ihre Schädlinge als Video-Codec, den man angeblich benötigt, um sich ein Filmchen ansehen zu können. Mit dieser Masche haben die Gauner großen Erfolg. Denn etliche Anwender sind so gierig darauf, die Videos zu sehen, dass sie den angeblichen Codec ohne das nötige Misstrauen herunterladen und installieren.

Instant Messenger: Es existieren auch Schädlinge, die wahllos Anwender mit laufendem Instant Messenger anchatten und mit mehr oder weniger intelligenten Texten zum Klick auf eine Datei überreden wollen. Die Gefahr ist hier vergleichbar mit Attachments oder Links in Mails. Und Sie begegnen ihr mit der gleichen Strategie – einer gehörigen Portion Misstrauen.

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