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Variable Autostart-Gruppe

Anforderung

Zeitaufwand

Bekanntlich akzeptiert der Programm-Manager bei den Einstellungen von Programmsymbolen unter "Befehlszeile" auch DOS-Umgebungsvariablen.Ihr Einsatz bietet sich überall dort an, wo flexible Lösungen gefragt sind. "Hart" codierte Einträge wie C:\TOOLS\PS.EXE können sich aus naheliegenden Gründen keiner geänderten Konfiguration anpassen, und der Programm-Manager ist zu unflexibel, um auf Änderungen von Verzeichnis- und Programmnamen zu reagieren. Der Wert einer Umgebungsvariablen läßt sich dagegen ohne weiteres ändern, ohne daß für das betreffende Programmsymbol Probleme aufreten müssen.

Diese Tatsache können Sie sich für die Einrichtung einer "dynamischen" Autostart-Gruppe zunutze machen. Legen Sie dazu einfach die Befehlszei-len der einzelnen Programmsymbole in Umgebungsvariablen ab (am besten in der AUTOEXEC.BAT), und tragen Sie in den Einstellungen nur mehr die Namen dieser Variablen ein. Im folgenden setzt beispielsweise der DOS-Befehlset uhr=clock.exedie Variable "uhr" auf den Wert CLOCK.EXE; Unter "Befehlszeile" der Einstellungen müssen Sie dann "%uhr%" angeben.Sollten Sie kurzfristig auf das automatische Laden der Uhr beim Windows-Start verzichten wollen, reicht es, die Variable inset uhr=progman.exeumzudefinieren. Besonders praktisch ist dieses Verfahren, wenn Sie Windows sowohl unter DOS als auch OS/2 starten: In diesem Fall können Sie in einer Umgebung auf die Ausführung von Programmen verzichten, die in der anderen durchaus nützlich und erwünscht sind.

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