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Unterschiedliche Papiersorten

01.06.2010 | 11:09 Uhr | Christian Löbering

Multifunktionsgeräte sind für den Einsatz von standardisierten Papiervorlagen konzipiert. Sie sollten daher mit Vorlagen gleichen Formats und gleicher Papierstärke gefüttert werden. Werden häufig Dokumente in unterschiedlicher Größe und Stärke in einem Vorgang (Batch) erfasst, kann ein Dokumentenscanner seine Stärken ausspielen. Doppelte Einzüge kommen seltener vor und werden als Fehler erkannt. Zudem scannen die Geräte häufig auch in einem echten Duplex-Vorgang ein Dokument von vorne und hinten, währen bei den MFGs das Papier mechanisch umgedreht wird. Dies zu weiteren Papier-Handling-Fehlern führen.

Bessere Bildverarbeitung

Die Erfassung bei Multifunktionsgeräten ist darauf optimiert, Kopien zu erzeugen. Das Abbild sollte daher dem Original möglichst nahe kommen. Bei der Archivierung und bei der OCR-Lesbarkeit von Dokumenten kommt es aber eher auf Kontrast, Optimierung bei farbigen Hintergründen oder kompakte Dateigrößen an. Hier haben Dokumentenscanner die Nase vorn.

Dazu kommt noch, dass bei MFGs mit einem weißen Hintergrund scannen. Das hat Vorteile beim Kopieren, denn Vorlagen in kleinerem Format würden sonst auf der Kopie mit schwarzem Rand dargestellt. Das erhöht den Tonerverbrauch und sieht nicht besonders schön aus. Der helle Hintergrund lässt aber bei beidseitig bedruckten Dokumenten die andere Seite durchscheinen, was für die Dokumentenerfassung eher hinderlich ist.

Kopierer wird blockiert

Wenn am Multifunktionsgerät gescannt wird, kann in der Regel nicht gleichzeitig kopiert oder gedruckt werden. Werden größere Volumen gescannt, kann das zu Warteschlangen derjenigen führen, die das Gerät zum Kopieren nutzen wollen. Hier sollte der Kunde genau einschätzen können, ob die Scanfrequenz einen normalen Kopier- und Druckeinsatz zulässt, sonst kann es schnell zu Produktivitätsverluste durch Wartezeiten kommen. Hier kann sich der Einsatz eines Dokumentenscanners schnell auszahlen.

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