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Unterschiede: BIS und BES

29.05.2010 | 09:30 Uhr |

Die Administrationsoberfläche des BES.
Vergrößern Die Administrationsoberfläche des BES.
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Die Server-Seite des Blackberry-Systems teilt sich in zwei Komponenten auf: Den Blackberry Enterprise Server, kurz BES und der Blackberry Internet Service, kurz BIS. Der BES ist dabei für den Einsatz in Firmen gedacht. Er ermöglicht den jeweiligen Administratoren, Regeln für die Nutzung von Smartphones einzuführen, Software auf die Geräte aufzuspielen oder Daten bei Verlust vom Smartphone zu löschen. Zudem bietet der BES Software-Connectoren, mit denen Groupware-Systeme wie Microsoft Exchange, Lotus Notes, Novell Groupwise oder Google Apps for your Domain mit dem System verknüpft werden können. So lassen sich beispielsweise Push-E-Mail oder den Zugriff auf die Kalender einrichten. Der BES befindet sich normalerweise im gesicherten Netzwerksegment der Firma, so dass Blackberrys auch auf von außen eigentlich nicht zugängliche Dienste wie ein Intranet zugreifen können. Neben der großen Variante BES 5 bietet RIM auch noch eine gehostete Version oder den kostenlosen BES Express an, die in den Funktionen abgespeckt ist und nur im Zusammenspiel mit einer Exchange-Umgebung arbeitet.

Für Privatanwender ist der BIS gedacht. Dieser Dienst läuft auf den Rechnern der Mobilfunkanbieter und verbindet das Smartphone mit den privaten Postfächern der Nutzer. Diese müssen lediglich ihre Zugangsdaten hinterlegen. Allerdings können weder Kontakte noch Kalendereinträge über das Mobilfunknetz synchronisiert werden, dies geschieht bei einem BIS-Gerät über die Desktop-Software.

Egal ob BIS oder BES: Wenn eine Verbindung ins NOC von Blackberry besteht, erhalten die Endgeräte zahlreiche Zusatzfunktionen. So lässt sich beispielsweise der Blackberry Messenger nutzen, auch der Zugriff auf den Programmkatalog Blackberry App World ist so möglich.

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