790049

Unnütze Dienste und Services

29.10.2011 | 08:17 Uhr |

Der erste Blick auf das Dienste-Fenster wirkt einschüchternd und unübersichtlich. Aber keine Angst - seine Handhabung ist einfacher als Sie denken. Um das Dienste-Fenster zu öffnen, klicken Sie unter Windows 7 oder Vista auf Start und tippen Sie in das Suchfeld den Begriff services ein. Bestätigen Sie mit Enter. Unter Windows XP öffnen Sie das Startmenü, klicken Sie auf Ausführen und tippen Sie services.msc ein. Bestätigen Sie auch hier mit Enter.

Das Fenster, das sich nun öffnen sollte, ist eine lange Liste von rund 200 verschiedenen Diensten, die manche Programme benötigen, um ihren Job korrekt auszuführen. Das Problem dabei: einige der Dienste, die da im Hintergrund ablaufen, können genauso gut abgeschaltet werden. Doppelklicken Sie einen Dienst, öffnet sich sein Eigenschaften-Fenster. Eine Option im "Allgemein"-Reiter ist der Starttyp. Dadurch kontrollieren Sie, wann der Dienst startet. Automatisch bedeutet, dass der Dienst startet, sobald Windows startet. Mit Manuell startet der Dienst nur, wenn das Programm, das ihn benötigt, gestartet wird. Deaktiviert bedeutet, dass der Dienst gar nicht mehr startet.

Suchindex
Dieser Dienst beschleunigt die Windows-Suche um ein Vielfaches, insbesondere unter Windows 7 und Vista. Eine indizierte Suche dauert oft nur wenige Sekunden, während eine nichtindizierte Suche mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann. Wenn Sie aber die Windows-Suche nie oder auch so gut wie nie bemühen oder aber ein Drittanbieter-Programm für Ihre Suche wie Copemic Desktop oder Google Desktop benutzen, bringt Ihnen der Suchindex-Dienst gar nichts. Unter Windows 7 und Vista versteckt sich der Suchindex hinter dem Dienst "Windows Search". Unter XP deaktivieren Sie stattdessen den "Indizierungsdienst".

Fehlerreport
Wie man den Fehlerreport unter Windows XP deaktiviert, haben wir bereits auf Seite 1 erläutert. An dieser Stelle erklären wir, wie man den Dienst bei Windows 7 und Vista deaktiviert. Suchen Sie dafür im Dienste-Fenster nach einem Eintrag namens "Windows Fehlerberichterstattungsdienst". Setzen Sie den Starttyp dieses Dienstes im Eigenschaften-Fenster anschließend auf "Deaktiviert".

Hilfe und Support
Diesen Dienst, den Sie ausschließlich unter Windows XP vorfinden, sollten Sie nicht komplett abschalten. Denn wenn Sie wirklich einmal in die Situation geraten, dass Sie vom Microsoft Support Hilfe benötigen, ist das Letzte was Sie gebrauchen können, eine Fehlermeldung. Solange Sie den Support aber nicht täglich benötigen, sollten Sie den dazugehörigen Dienst auch nur dann starten lassen, wenn er notwendig ist. Suchen Sie daher nach dem Eintrag "Hilfe und Support", doppelklicken Sie darauf und wählen Sie als Starttyp "Manuell". So wird der Hilfe-und-Support-Dienst nicht laden, es sei denn, Sie fordern ihn dazu auf.

Offline-Daten
Dieser Dienst ist lediglich den Business- und Ultimate-Versionen von Windows 7 und Vista vorenthalten. Wenn Sie mit Dateien arbeiten, die auf einem Server lagern, auf dessen Verfügbarkeit Sie sich aber nicht verlassen können, erleichtert Ihnen der Offline-Daten-Dienst das Leben. Er kopiert die benötigten Dateien einfach auf Ihre Festplatte und synchronisiert Sie bei Gelegenheit immer wieder mit dem Server. Wenn Sie mit solchen Daten für gewöhnlich nicht arbeiten, brauchen Sie auch den Offline-Daten-Dienst nicht. Suchen Sie in der Dienste-Liste nach diesem Eintrag, doppelklicken Sie ihn und wählen Sie als Starttyp "Deaktiviert". Bestätigen Sie die Veränderung mit OK.

PC-WELT Marktplatz

790049