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Unkritische Hardware: Maus, Tastatur, Netzwerk und Co.

Für Tastaturen, Mäuse und USB-Speicherkartenleser bringen die Distributionen universelle Treiber mit, die unproblematisch sind. Selbst die Zusatztasten für Multimedia-Funktionen vieler Eingabegeräte lassen sich damit in der Regel nutzen. Auch Netzwerkkarten und CD- und DVD-Brenner sind unter Linux kein Problem. Unkritisch sind auch USB- und Firewire-Controller, da die Treiber über ein standardisiertes Protokoll mit der Hardware kommunizieren.

Die CPU verrichtet unter Linux ohne einen speziellen Treiber ihre Dienste, für Features wie den Stromsparmodus bei Notebooks braucht es allerdings entsprechende Software zur Anpassung. Ebenfalls ohne spezifische Treiber arbeiten PCI-Geräte, Disketten-Laufwerk, Arbeitsspeicher sowie parallele und serielle Schnittstellen.

Einige Bauteile auf Mainboards muss Linux jedoch unterstützen. Dazu gehören vor allem der Mainboard-Chipsatz und die SATA- und Parallel-ATA-Adapter. Für diese Bausteine sind chipsatzspezifische Treiber notwendig. Auch hier gibt es normalerweise keine Probleme. Chipsatz-Treiber werden oft schon in den Kernel integriert, lange bevor Mainboards mit den neuen Chipsätzen auf den Markt kommen. Intel etwa nimmt aktiv an der Entwicklung von Open-Source-Treibern teil. Auch bei Nvidia hat die Treiberunterstützung bislang gut funktioniert. Bei anderen Chipsatz-Herstellern kann es vorkommen, dass man länger auf Treiber warten muss. So fehlten etwa lange Zeit brauchbare Treiber für die SIS-SATA Controller.

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