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Unified Threat Management

19.10.2012 | 11:11 Uhr |

Genauso komplex wie das Thema Sicherheit an sich ist in Teilen auch die Welt von Unified Threat Management (UTM). Je nach Hersteller unterscheidet sich der Funktionsumfang der Appliances. Allen UTMs gemeinsam sind Firewall, Spam-Filter, Antivirenlösung und Intrusion Detection System. Gängig, aber nicht in jedem Fall zu finden sind VPN-Gateway und Inhaltsfilter. Mit Letzterem kann der Webdatenstrom - neuerdings auch speziell der von sozialen Netzwerken wie Facebook - auf bestimmte Stichworte untersucht und bei Bedarf unterbrochen werden. Solche Funktionen sind sonst eher in ausgewachsenen DLP ( Data Leakage Prevention )-Lösungen zu finden. Mancher Hersteller packt auch noch eine Funktion zum Untersuchen von per SSL verschlüsselten Datenströmen in seine Appliances oder bietet die Möglichkeit, VoIP-Telefonate abzusichern.

Budgetschonend: UTM-Appliances sind schon für wenig Geld zu bekommen - wie hier beispielsweise ein Gerät von Securepoint.
Vergrößern Budgetschonend: UTM-Appliances sind schon für wenig Geld zu bekommen - wie hier beispielsweise ein Gerät von Securepoint.
© Securepoint

Ganz egal, wie umfangreich die UTM-Lösung ausgestattet ist, der Kunde profitiert vom Konzept: Es muss nicht aus finanziellen oder organisatorischen Gründen auf eine essentielle Komponente verzichtet werden. Kunden bekommen auf jeden Fall einen tauglichen Rundumschutz.

Die Appliances kommen nicht immer in Form einer Hardware zum Nutzer, sondern sind bei vergleichbarem Leistungsumfang auch als Software zu bekommen. Vorteil der Appliance: Sie ist auf die Anforderungen abgestimmt und stemmt die Netzwerklast problemlose. Vorteil einer Software: Sie kann prinzipiell auch in einer virtuellen Maschine auf einem vorhandenen Server laufen, sodass keine neue Hardware angeschafft werden muss. In größeren Netzwerken, in denen es auf hohen Datendurchsatz ankommt, hilft aber nur eine dedizierte Hardware.

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