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UltraVNC: Plattformunabhängiges Remote Control

19.04.2010 | 12:01 Uhr |

Für die PC-Fernsteuerung existiert in der täglichen Praxis eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Einer der klassischen Schwerpunkte ist neben der standortübergreifenden Serveradministration der Zugriff auf Informationen von unterwegs. Mobile Anwender nutzen per Notebook den Arbeitsplatz-Computer und arbeiten mit den gewohnten Programmen und Daten.

Remote Control: Für UltraVNC spricht die Open-Source-Basis und die eingebaute Verschlüsselung des Traffics.
Vergrößern Remote Control: Für UltraVNC spricht die Open-Source-Basis und die eingebaute Verschlüsselung des Traffics.
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Flexibler beim Fernzugriff sind Administratoren mit der Open-Source-Steuerung VNC. Das Client-Programm ist klein und lässt sich ohne vorherige Installation von einem USB-Stick starten. Servermodule für den Host-PC gibt es für Windows, Linux und Mac OS, VNC-Clients existieren darüber hinaus auch für Pocket-PCs/PDAs und als Java-Applet für die Fernsteuerung im Browser.

Derzeit buhlen drei kostenlose VNC-Programme um die Gunst der Nutzer: RealVNC ist der Nachfolger des VNC-Originalprogramms und in Sachen Übertragungstempo nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Bei TightVNC handelt es sich um den großen Bruder von RealVNC mit eingebauter Datenkomprimierung für eine Beschleunigung des Bildschirmaufbaus. Parallel dazu wird UltraVNC entwickelt, das über eine Reihe von Erweiterungen und Plug-ins verfügt und seit neustem auch Windows Vista unterstützt. Kompatibel sind alle zueinander, denn sie basieren jeweils auf dem ursprünglichen VNC. Einzig UlraVNC bringt die erforderliche Verschlüsselung des Datenverkehrs mit.

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