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Ultra-DMA/33 - was ist das?

Anforderung

Zeitaufwand

Sie lesen immer wieder von Festplatten mit Ultra-DMA/66-Schnittstelle. Was hat es damit auf sich?

Ultra-DMA/66 bei EIDE-Festplatten ist wie die DMA- und PIO-Modi ein Protokoll zur Datenübertragung. Mit Ultra-DMA/66 können Platten theoretisch doppelt so viele Daten übertragen wie mit dem früheren Protokoll Ultra-DMA/33, also 66 MB/s. Ausserdem verdoppelt sich die Anzahl der anschließbaren Geräte auf 8! Bereits unter Ultra-DMA/33 wurde zudem die Datensicherheit erhöht, da alle übertragenen Bits per CRC (Cyclical Redundancy Check) auf Fehler überprüft und, falls möglich, korrigiert werden. Zusätzlich wurden - ähnlich wie bei SCSI - Widerstände eingeführt, die den EIDE-Bus abschließen. Das reduziert Signalreflexionen an den Kabelenden und damit die Wahrscheinlichkeit von Datenfehlern.Ultra-DMA/66 und /33 sind abwärtskompatibel, sprich: Sie können Ultra-DMA/33-Festplatten an alte EIDE-Controller und herkömmliche EIDE-Festplatten an einen Ultra-DMA/33-Controller anschließen. Allerdings können Sie dann die Vorzüge der neuen Technik nicht nutzen.

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