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Überspannungsschutz und mehr

01.04.2013 | 07:55 Uhr | Christian Löbering

6. Kleine Firmen mit eigenem Computernetzwerk sollten sich einen Überspannungsschutz anschaffen, der auch die etwaigen Stoßspannungen abfängt, die normalerweise durch die Kabel des Netzwerks weitergeleitet würden.

7. Der Überspannungsschutz ist regelmäßig zu prüfen. Mindestens einmal im Jahr sollten Anwender jedes dieser Geräte kontrollieren, ob sie noch reibungslos funktionieren. Die meisten Modelle namhafter Hersteller zeigen ihren vorschriftsmäßigen Betrieb über eine Kontroll-Diode an.

8. Stets fest geschaltete Leitungen geben zusätzliche Sicherheit. Die EDV sollte möglichst über einen eigenen Starkstromkreis verfügen und sich diesen nicht etwa mit der Klimaanlage, mit Ventilatoren und/oder sonstigen Nebengeräten teilen müssen. Das verbessert die Qualität der Stromversorgung erheblich und schirmt die Rechner gegen plötzliche Unterspannungen ab, die auftreten können, wenn andere, nicht zur IT gehörende Geräte abgeschaltet werden.

9 . Spannungsspitzen können einen Computer auch über ein ans Telefonnetz angeschlossenes Modem erreichen. Um Rechner vor Schäden durch Blitzeinschlag zu schützen, sollten deshalb im Falle eines Gewitters die Telefonkabel aus den Buchsen der Modems herausgezogen werden. Auch für Telefonanschlüsse sind entsprechende Sperrgeräte verfügbar.

10. Unternehmen mit eigenen Netzwerk-Servern sollten in Lösungen zur unterbrechungsfreien Spannungsversorgung (USV) investieren. Eine solche Einrichtung sorgt für eine gleichmäßige Signalleistung ohne Unter- und Überspannungen und stellt über im Bedarfsfall zugeschaltete Akkumulatoren sicher, dass Server auch bei einem allgemeinen Stromausfall weiterlaufen. (haf)

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