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Ubuntu Server mit Cloud-Unterstützung

09.07.2011 | 07:07 Uhr |

Ubuntu ist in erster Linie für seine Desktop-Distribution bekannt und der Shooting-Star der vergangenen Jahre. Das von Canonical gesponserte Projekt stellt aber auch eine Servervariante zur Verfügung. Administratoren müssen sich bei Ubuntu überlegen, wie lange der Server im Einsatz sein soll beziehungsweise welchen Wert man auf Sicherheits-Updates legt. Die April-Ausgabe von geraden Jahreszahlen enthalten Langzeitunterstützung von fünf Jahren. Alle anderen Versionen werden 18 Monate lang unterstützt. Aktuell ist Ubuntu 11.04 .

Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

Ubuntus Servervariante bietet im Prinzip zwei Versionen: Administratoren können das Betriebssystem als alleinstehenden Server oder als UEC (Ubuntu Enterprise Cloud) / Amazon EC2 einsetzen. Die Installation erfolgt mittels eines unspektakulären Assistenten. Auch mit Ubuntu Server haben Sie auf das komplette und große Ubuntu-Repository Zugriff.

Ubuntu Server setzt in Sachen Virtualisierung auf KVM. Der Virtual Machine Builder soll Administratoren das Erstellen von virtuellen Instanzen vereinfachen.

Angenehm an Ubuntu Server ist, dass die Entwickler auf jeglichen Schnickschnack verzichten und somit den Ansprüchen eines reinen Servers gerecht werden. Auch die für Ubuntu unkomplizierte Firewall ufw ist vorhanden, und Administratoren können schnell Zugriffregeln aktivieren oder einrichten. Teilweise ist der Assistent aber zu rudimentär. Eine Möglichkeit, die IP-Adresse während der Installation zu vergeben, sollte schon vorhanden sein.

Der Ubuntu Server gilt als solide und stabil. Nicht umsonst bieten Firmen wie Dell Server mit diesem Betriebssystem an. Die Firma hinter Ubuntu, Canonical, bietet für Ubuntu Server professionelle Unterstützung an. Diese beginnt bei 320 US-Dollar pro Jahr.

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