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Triband: Mehr Geschwindigkeit im WLAN

25.03.2020 | 08:02 Uhr |

Das Besondere am Fritz Repeater 3000 ist seine dritte Funkeinheit, deshalb auch der Begriff „Triband“. Das „Tri“ (drei) in „Triband“ steht für ein 2,4-GHz-Band plus zwei separate 5-GHz-Bänder.

Damit sind Triband-Router und -Repeater noch weniger anfällig für Signalstörungen als Dualband-Geräte.

Das sind die Vorteile von drei Frequenzbändern 

Sämtliche AC+N-Repeater funken auf zwei Frequenzen: 2,4 und 5 GHz. Dafür sind entsprechende Antennen eingebaut – meistens als Dualband-Variante wie beim Fritz Repeater 1160 und beim Fritz Repeater 1750E . Darüber hinaus muss das WLAN-Gerät eigene Funkkomponenten für jede Frequenz haben, also WLAN-Chip plus Leistungs- und Signalverstärker. Ein Dualband-Repeater baut dann zwei Funknetze auf und kann so gleichzeitig mit einer 2,4- und einer 5-GHz-Gegenstelle Daten austauschen. Als Triband-Repeater besitzt der Fritz Repeater 3000 diese Ausstattung dreimal, nutzt jedoch auch nur die beiden Frequenzen 2,4 GHz und 5 GHz. Allerdings ist bei diesem Repeater eine Funkeinheit für die unteren 5-GHz-Kanäle zuständig, eine zweite für die höheren. Auf diese Weise kann er über drei Funknetze an bis zu drei Gegenstellen parallel Daten übertragen. Das ermöglicht – theoretisch – Gesamtgeschwindigkeiten von bis zu 2167 MBit/s oder mehr. 

Um die WLAN-Geräte jeweils auf der besten Frequenz zu verbinden, benutzen aktuelle WLAN-Geräte wie Router und Repeater die Funktion Band Steering. Sie setzt voraus, dass alle WLAN-Netze dieselbe Netzwerkkennung (SSID) haben und die Gegenstellen mindestens einmal mit dem Router beziehungsweise dem Repeater verbunden waren, damit er von ihrer Dualband-Unterstützung erfährt. Ist das der Fall, können Router und Repeater die Geräte bei Bedarf vom 2,4-GHz- in das 5-GHz-Band oder umgekehrt schieben.

Kaufberatung: Das beste Zubehör für WLAN-Tempo

Volle Fahrt im ganzen WLAN 

Ein WLAN-Repeater mit nur einem Frequenzband kann zwar die Reichweite des Funknetzes erweitern, halbiert aber die Datenrate, weil er gleichzeitig immer nur zum Router oder zur Gegenstelle übertragen kann. Ein Dualband-Repeater verwendet hingegen eine Frequenz für die Verbindung zum Router und die andere für den Client: AVM bezeichnet dies als Crossband-Repeating. Triband-Repeater sowie -Mesh-Systeme wie etwa der Fritz-Repeater 3000 benutzen dagegen ein WLAN lediglich für die Verbindung zum Router oder zum nächsten Mesh-Knoten – diese interne Verbindung wird als Back-Haul bezeichnet. Über die beiden anderen WLANs mit 2,4 GHz und 5 GHz lassen sich dann Clients gleichzeitig verbinden. Durch die optimale Kommunikation zwischen Router und Repeater ist eine ideale Anbindung aller Geräte im WLAN-Mesh möglich. 

Der große Vorteil für das Heimnetz: Die zwei anderen Funkeinheiten des Fritz Repeaters 3000 (2,4 und 5 GHz) sind frei für die Datenübertragung an sämtliche andere Endgeräte. Das garantiert sowohl eine große Reichweite als auch einen hohen Datendurchsatz. Ihre WLAN-Geräte genießen auf diese Weise freie Fahrt im Heimnetz.

Dank des dritten Frequenzbandes beim Fritz Repeater 3000 reduzieren sich des Weiteren Geschwindigkeitsverluste beim Zusammenschluss mehrerer Repeater mit einer Fritzbox und Fritz-OS 7 in einem Mesh-Netzwerk. Bei Dualband-Repeatern wie dem Fritz Repeater 1750E bremsen sich zu viele Verbindungen im Mesh in der Regel gegenseitig aus.

WLAN-Signalstärke: Was bedeutet sie?

Für eine hohe Transferrate benötigt eine WLAN-Verbindung eine gute Signalstärke zwischen Sender und Empfänger. Sie beschreibt bei einer Funkverbindung die Qualität des Übertragungsmediums Luft: Je höher die Signalqualität, desto höher die Chance, dass Datenpakete fehlerlos ankommen und keine erneute Übertragung notwendig ist, die das WLAN-Tempo verringert.

Häufig zeigen WLAN-Tools aus diesem Grund für eine Verbindung nicht nur die mögliche Datenrate in MBit/s, sondern auch deren Signalstärke in der Einheit dBm an. Der Wert ist eine negative Zahl. Je näher sie an 0 liegt, desto besser kann das WLAN-Gerät, auf dem das Tool läuft, das Signal empfangen.

Ein Wert von bis zu rund -65 dBm bedeutet ein sehr gutes Signal, das für unterbrechungsfreie Verbindungen wie WLAN-Telefonie oder Streaming optimal ist. Rund -70 dBm reichen zum Websurfen oder für die E-Mail-Übertragung aus. Alles ab rund -80 dBm deutet auf eine instabile Verbindung hin.

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