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Top-Hardware für USB-C: SSDs, Sticks, Hubs, Monitore

24.07.2020 | 08:02 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Wer über USB-C weitere Geräte anschließen will, muss einen genauen Blick auf die Schnittstelle werfen – nicht nur am Host, sondern auch an der Peripherie. Hier finden Sie Wissenswertes zu externen SSDs, Plattengehäusen, Sticks, Hubs und Monitoren mit USB-C.

Der verdrehsichere USB-C-Stecker findet sich bei immer mehr Notebooks, Tablets und Smartphones. Da er oftmals als einziger Anschluss vorhanden ist, müssen alle Geräte, die Sie verbinden möchten, diese Schnittstelle mitbringen. Dafür bieten die Hersteller inzwischen eine Fülle von externen Festplatten, USB-Sticks, Adaptern und Monitoren an. Das klingt nach sorgenfreiem Verbinden. Doch so einfach ist es nicht. Denn USB-C ist nicht gleich USB-C. Im Gegenteil: Wer nicht genau hinschaut und die Schnittstelle nicht hinterfragt, kauft womöglich das falsche Zubehör oder läuft zumindest Gefahr, die Verbindung nicht optimal zu nutzen. Damit das nicht passiert, finden Sie in dieser Kaufberatung den derzeitigen Stand zu USB-C erklärt und aktuell erhältliches Zubehör vorgestellt.

USB 3.x umbenannt: Alte und neue Bezeichnungen

Das USB Implementers Forum (USB-IF) ist für die Weiterentwicklung des Standards zuständig. Im Frühjahr 2019 veröffentlichte es die Umbenennung der Spezifikationen USB 3.0 und 3.1. Damit entstand ein neues Namensschema, an das sich die Anwender erst gewöhnen müssen. Die neuen Bezeichnungen sind aus technischer Sicht durchaus sinnvoll gewählt, für Sie als Käufer von USB-Geräten jedoch nicht auf den ersten Blick zu erfassen.

Mehr noch: Die Hersteller von USB-C-Zubehör halten sich bis dato nicht an die neuen Vorgaben, sondern verwenden weiterhin die alten Bezeichnungen. Deshalb finden Sie hier die Neuerungen kurz erklärt und in den Tabellen zu den jeweiligen Gerätekategorien bereits die neue USB-C-Bezeichnung: 

USB 3.2 Gen 1 und 2: Die Schnittstelle war als USB 3.1 Gen 1 und 2 bekannt und umfasst die Geschwindigkeitsklassen 5 GBit pro Sekunde (Gen 1) und 10 GBit pro Sekunde (Gen 2). Als Steckertypen sind A und C vorgesehen.

USB 3.2 Gen 2x2: Als weitere Tempostufe von USB 3.2 sollen hier im Idealfall 20 GBit pro Sekunde über die Schnittstelle realisiert werden. Das klappt ausschließlich mithilfe von USB-C-Anschlüssen.

Gleichzeitig mit den neuen Bezeichnungen ändern sich auch die Logo-Zusätze: So steht etwa „Superspeed USB“ bei Schnittstellen bis 5 GBit pro Sekunde, während die höheren Stufen als „Superspeed USB 10 GBit/s“ oder „Superspeed USB 20 GBit/s“ jeweils inklusive der maximal möglichen Geschwindigkeit beschrieben sind.

Blick in die Zukunft: USB 4 wird es in zwei Fassungen geben – mit 20 und 40 GBit pro Sekunde. Der Tempounterschied soll in den Logos, an Kabeln und Schnittstellen deutlich erkennbar sein.
Vergrößern Blick in die Zukunft: USB 4 wird es in zwei Fassungen geben – mit 20 und 40 GBit pro Sekunde. Der Tempounterschied soll in den Logos, an Kabeln und Schnittstellen deutlich erkennbar sein.

USB 4: Auch der Nachfolger von USB 3.2 steht bereits fest. Die verabschiedete Spezifikation von USB 4 sieht einen Kompromiss vor: Denn nicht allein Thunderbolt 3-Geschwindigkeit von 40 GBit pro Sekunde ist hier erlaubt, sondern auch die 20 GBit pro Sekunde, wie sie USB 3.2 2x2 vorsieht. Allerdings bleibt USB 4 momentan noch Zukunftsmusik, weil derzeit noch nicht einmal die Version 3.2 2x2 signifikant in den Rechnern angekommen ist – geschweige denn im Zubehör, um es an die Schnittstellen anzustecken.

Schnittstelle

USB 2.0

USB 3.2 Gen 1

USB 3.2 Gen 2

USB 3.2 Gen 2x2

Geschwindigkeit – theoretisch

480 MBit/s

5 GBit/s

10 GBit/s

20 GBit/s

Datentransferrate – theoretisch

60 MB/s

600 MB/s

1200 MB/s

2 GB/s

Datentransferrate – praktisch

30 MB/s

450 MB/s

800 MB/s

1,6 GB/s

Externe SSD-Festplatten mit USB-C-Anschluss

Die externe Festplatte bleibt das Speichermedium der Wahl, um Daten auszulagern, ein Backup zu fahren oder Daten von einem Rechner auf einen anderen PC zu transferieren. In den Gehäusen von externen Festplatten mit USB-C-Anschluss stecken SSDs in den Formaten 2,5 Zoll oder M.2. Die USB-Anschlüsse wiederum entsprechen USB 3.2 in den Versionen Gen 1 und 2. Über die Leitungen gehen bei Gen 1 theoretisch bis zu 600 MB pro Sekunde, bei Gen 2 kommen Sie im Idealfall auf maximal 1200 MB pro Sekunde. In der Praxis werden Sie nicht mehr als etwa 450 MB pro Sekunde bei Gen 1 und circa 800 MB pro Sekunde bei Gen 2 herausholen – sehen Sie dazu die Tabelle „Im Vergleich: USB-Tempo und Transferraten“ unten.

Doch nicht nur die Schnittstellengeschwindigkeit bestimmt das Arbeitstempo bei einer externen SSD, sondern auch der interne Anschluss und der Controller-Chip. Hier stehen SATA und PCI Express zur Auswahl. Vor allem bei den kleinen SSDs mit M.2- Formfaktor machen die Hersteller in den technischen Daten lediglich wenige Angaben über das interne Laufwerk sowie dessen Anschluss. Die Datentransferraten geben allerdings indirekt Auskunft. Das lässt sich an den beiden Sandisk-Modellen Extreme Portable und Extreme Pro Portable aus der Tabelle nachvollziehen: Während die Extreme Portable auf eine Leserate von maximal 550 MB/s kommt, erreicht die Extreme Pro Portable mit 1050 MB/s nahezu die doppelte Transferrate. So wissen Sie, dass im ersten Modell eine M.2-SSD mit SATA- und im zweiten Gehäuse ein Flash-Laufwerk mit PCIe-Anschluss und NVMe-Protokoll stecken muss. Auch der Preis ist ein wertvoller Hinweis, um auf das interne Laufwerk und damit auf das Arbeitstempo zu schließen: Im Falle der beiden Sandisk-Modelle zahlen Sie für die Extreme gerade einmal die Hälfte dessen, was Sie für eine Extreme Pro hinblättern müssen – und das bei gleicher Kapazität und sehr ähnlichem Aussehen.

Preisliche Unterschiede ergeben sich neben den intern eingebauten Laufwerken auch aus Ausstattungsmerkmalen wie Schutzmechanismen durch Verschlüsselung oder Passwort wie zum Beispiel bei der Samsung SSD Portable T7 Touch . Diese ist bei einer Kapazität von 500 GB mit einem Preis von 115 Euro nicht gerade ein Schnäppchen.

Damit der M.2-SSD-Riegel auch wirklich ins externe Gehäuse passt, müssen Länge und Aussparung stimmen. Praktisch sind hier Gehäuse, die alle Möglichkeiten abdecken.
Vergrößern Damit der M.2-SSD-Riegel auch wirklich ins externe Gehäuse passt, müssen Länge und Aussparung stimmen. Praktisch sind hier Gehäuse, die alle Möglichkeiten abdecken.

Die maximale Kapazität bei externen M.2-SSDs liegt derzeit bei zwei Terabyte und bedeutet immer noch eine ziemliche Investition. Selbst eine vergleichsweise günstige externe Platte wie die Sandisk Extreme Portable SSD kommt in der höchsten Kapazität auf stattliche 320 Euro. Für die Sandisk Extreme Pro zahlen Sie sogar gut 470 Euro.

Gleichzeitig schlägt sich auch ein etwaiger Zusatznutzen unweigerlich im Preis nieder: Viele externe SSDs sind dank einer Gummiummantelung staub- und wassergeschützt – etwa die G-Drive Mobile SSD von G-Technology, bei der Sie in der 500-GB-Variante mit 140 Euro rechnen müssen. Zu diesem externen Laufwerk findet sich noch ein interessantes Detail: Es ist laut Herstellerangaben kompatibel zu Thunderbolt 3. Damit erreicht es zwar nicht das Tempo der Schnittstelle, lässt sich aber etwa mit einem Macbook Pro verwenden.

Im Überblick: Externe SSD-Festplatten mit USB-C
Vergrößern Im Überblick: Externe SSD-Festplatten mit USB-C

Externe Plattengehäuse für M.2-SSDs mit USB-C-Anschluss

Ein recht bequemer Weg, um zu einem externen Speicherlaufwerk mit M.2-SSD zu kommen, liegt in einem externen Gehäuse. Das gilt umso mehr, wenn Sie bereits über eine M.2-SSD verfügen. Denn so können Sie das Speichermodul in einem externen Gehäuse sogar über den USB-C-Anschluss weiterverwenden.

Beachten Sie hier unbedingt die Schnittstelle des internen Flash-Speichers, denn sie gibt die Wahl des richtigen Gehäuses vor. Eine M.2-SSD mit SATA-Anschluss passt nicht in ein Gehäuse für M.2-Flash-Speicher mit PCIe-Anschluss.

Bei externen Gehäusen für M.2-SSDs kommt es schnell zu einem Fehlkauf, denn viele Plattengehäuse gibt es sowohl für SATA als auch PCIe/NVMe (NVMe = Non-volatile Memory Express). Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, dann hilft hier ein Blick auf den Preis schon einmal weiter: So kostet etwa die SATA-Variante des Fideco-Gehäuses im Schnitt 21 Euro, während die Variante mit PCI Express mit 35 Euro viel teurer ausfällt. Dazu müssen Sie auch die Bauform des Flash-Speichers im Blick behalten, um das richtige Gehäuse zu finden. Hier sind zwei Punkte wichtig: Da es M.2-SSDs in unterschiedlichen Längen gibt, muss das Gehäuse idealerweise alle Längen aufnehmen können. Bei den Modellbeispielen in der Tabelle ist dies der Fall. Welche Länge Ihre SSD mitbringt, verrät Ihnen zumeist das Etikett auf dem Riegel – ein Beispiel: Bei der Crucial P1 M.2 2280 stehen die letzten vier Zahlen für Breite und Länge der SSD in Millimetern – also 22 Millimeter in der Breite und 80 Millimeter in der Länge.

Mit einem Gehäuse lässt sich Ihre alte SSD auch weiterhin als externes Speichergerät verwenden. Viele Modelle wie hier das von Startech sorgen dafür, dass die innen entstehende Hitze nach außen abgeführt werden kann.
Vergrößern Mit einem Gehäuse lässt sich Ihre alte SSD auch weiterhin als externes Speichergerät verwenden. Viele Modelle wie hier das von Startech sorgen dafür, dass die innen entstehende Hitze nach außen abgeführt werden kann.

Der zweite wichtige Punkt beim Gehäusekauf ist die Bauform der SSD. Sie wird in „Keys“ beschrieben und kennzeichnet, wo sich die Pin-Aussparungen auf dem Speicherriegel befinden. Für M.2-Flash-Speicher sind die Keys „B“, „M“ und „B+M“ relevant. Dabei unterstützen „B“ sowie „B+M“ PCIe x2 – also zwei Lanes –, während „M“-Key-SSDs PCIe x4 und damit alle vier Lanes abdecken. Externe SSD-Gehäuse gibt es für eine Key-Variante, sie können jedoch auch mehrere unterstützen – wie etwa das Modell Fantec NVMe31 für rund 40 Euro. Damit sind Sie in Sachen Einbau auf der sicheren Seite. Allerdings sollten Key und Gehäuse ideal zusammenpassen, um Geschwindigkeitsverluste zu vermeiden. Auch für einen guten Hitzeausgleich sollte das Gehäuse sorgen – beispielsweise durch ein integriertes Wärmeleitpad oder Aussparungen im Gehäuse, durch die die Wärme entweichen kann, die im Inneren entsteht – wie etwa beim Startech-Gehäuse M.2 NVMe für rund 80 Euro.

Im Überblick: Festplattengehäuse mit USB-C
Vergrößern Im Überblick: Festplattengehäuse mit USB-C

Externe Plattengehäuse mit USB-C für 2,5-Zoll-SATA-SSDs

Neben M.2-NVMe-SSDs gibt es auch für 2,5-Zoll-SATA-SSDs externe Gehäuse mit USB-C-Anschluss. Hier müssen Sie eigentlich nur die Bauhöhe Ihrer SSD beachten. Die meisten Gehäusemodelle haben eine Obergrenze von 9,5 Millimetern. Sonst sind diese Gehäuse meistens unkompliziert zu handhaben. Viele lassen sich mittels Schieber öffnen oder einfach auseinanderziehen. Die SSD wird eingesetzt, ohne dass Sie dazu ein Werkzeug benötigen. Darüber hinaus ist die Investition gering: Die Gehäuse für 2,5-Zoll-SSDs gibt es bereits für rund 20 Euro – wie etwa das Modell von Inatech mit der Bezeichnung FE2004C aus der Tabelle.

Multiport-Adapter mit USB-C: Riesige Auswahl 

Ein riesiges Feld stellen Multiport-Adapter dar, die sich per USB-C-Schnittstelle mit dem Rechner verbinden lassen. Das ist nicht verwunderlich, weil die Anzahl von Mobilrechnern, die sich ausschließlich oder vornehmlich auf USB-C als Anschlussmöglichkeit am Gehäuse konzentrieren, weiterhin zunimmt. Grundsätzlich finden Sie für jeden Schnittstellenwunsch den passenden Adapter. Umgekehrt deckt allerdings ein Adapter meist nicht alle Anschlüsse ab, die Sie benötigen.

Gerade unter den Multiport-Adaptern finden sich zahlreiche No-Name-Produkte, die viel versprechen, das sie aber in der Praxis nicht immer halten können. In der Tabelle finden Sie beispielsweise den Adapter Ablewe USB C Hub 8 in 1 . Er ist mit rund 35 Euro für die Schnittstellenausstattung günstig. Allerdings ist es ratsam, die Onlinerezensionen zu dem Produkt zu lesen, bevor Sie zugreifen. Denn neben vielen Kundenbewertungen, die positiv ausfallen, findet sich hier zum Beispiel auch Kritik bezüglich des LAN-Ports. Sie können mit dem Adapter demnach Glück oder Pech haben. Überprüfen Sie jedoch alle Anschlüsse: Sollte nur ein Port nicht Ihren Ansprüchen entsprechen, dann kommt der gesamte Multi-Verbinder für Sie nicht infrage. Benötigen Sie etwa einen HDMI-Port, der bei 4K-Auflösung auch volle 60 Hertz schafft, sollten Sie zu einem Alternativprodukt wie etwa dem Club 3D USB Type C 3.2 Gen1 7in1 Hub greifen. Dafür müssen Sie aber mit gut 72 Euro auch über das Doppelte bezahlen.

Dass nach oben fast keine Preisgrenze besteht, sehen Sie an der Docking-Station Startech Dual 4K 60 Hz Monitor Thunderbolt 3 für satte 400 Euro. Sie setzt zwingend ein Notebook oder Tablet mit Thunderbolt-3-Schnittstelle voraus. In den technischen Daten finden Sie die unterstützten Chipsätze sogar aufgelistet – etwa Asmedia ASM1142 oder Alpine Ridge von Intel. Wird die Bedingung erfüllt, kommen Sie theoretisch auf ein Tempo von bis zu 40 GBit pro Sekunde. Im umgekehrten Fall erkennt der Rechner die angeschlossene Docking-Station nicht. Damit ist sie überhaupt nicht einsetzbar.

Im Überblick: Multiport-Hubs mit USB-C
Vergrößern Im Überblick: Multiport-Hubs mit USB-C

Sticks mit USB-C-Anschluss – oft als duale Lösung

Eine schnelle Art, Daten auf ein externes Speichermedium zu bringen, ist der USB-Stick. Im Fall von USB-C schlagen viele Hersteller eine Brücke zwischen den Anschlussarten C und A. Diese Dual-Sticks besitzen beide Stecker, setzen aber mehr auf Kompatibilität als auf Tempo. Das entspricht den Herstellerangaben zu den Datentransferraten: So bietet etwa der Meco Eleverde USB C Stick 2-in-1 aus der Tabelle zwar einen USB-3.2-Gen-1-Stecker, der Stick kommt allerdings nur auf maximal 120 MB/s im Lesen und bremst im Schreiben sogar auf 25 MB/s ab. Dafür beherrschen die Dual-Sticks vielfach auch OTG (On the Go) und lassen sich so am PC wie auch am Smartphone oder Tablet einsetzen.

Preislich sind die Dual-Sticks günstig: So bekommen Sie selbst einen Markenstick wie den Sandisk Ultra 64GB Dual Drive Go USB Type C bereits für etwa 14 Euro. Kostspielig wird es, wenn Sie auf einen Stick mit USB-3.2-Gen-2-Schnittstelle Wert legen. Denn hier ist die Auswahl noch begrenzt. Das Hama-Modell USB-Stick C-Bolt ist eines der wenigen Beispiele, die sich ausschließlich auf USB-C als Anschluss konzentrieren. In der 64-GB-Version investieren Sie dafür mit rund 66 Euro viel Geld, bekommen aber auch mit 700 MB/s eine flotte Datenrate – zumindest im Lesen. Schneller geht es momentan nicht, denn Sticks mit USB 3.2 Gen 2x2 gibt es noch nicht.

Im Überblick: Sticks mit USB-C
Vergrößern Im Überblick: Sticks mit USB-C

Monitore mit USB-C und eingebauten Hubs 

Gerade am Heimarbeitsplatz bietet sich oft anstatt eines extra USB-C-Hubs ein Monitor an, der die Hub-Funktion übernimmt. Auf diese Weise sparen Sie sich das extra Gerät auf dem Tisch und nutzen den Bildschirm sowohl als Anzeigeschirm als auch als Verbinder, um zusätzliche Peripherie wie USB-Sticks, PC-Maus und externe Festplatten darüber anzuschließen. Hierzu verbinden Sie Ihr Notebook über ein USB-C-Kabel mit dem Monitor. In der Regel ist dieses Kabel im Lieferumfang des Monitors enthalten und stellt die Versorgung mit Strom, aber auch den Transport von Daten sowie Audio- und Videosignalen sicher.

Auf der Suche nach dem geeigneten Monitor mit Hub-Funktion werden Sie feststellen, dass die USB-C-Schnittstelle oft nicht genau beschrieben ist. Meist heißt es in den technischen Daten zum Bildschirm lediglich „USB-C“. Derzeit verbirgt sich dahinter in der Regel USB 3.2 Gen 1.

Das gilt auch mehrheitlich für die tragbaren USB-Bildschirme, die meist keine weiteren Schnittstellen bieten, das Notebook jedoch um eine zusätzliche Anzeige erweitern.

In beider Hinsicht eine Ausnahme macht der tragbare Touchbildschirm von Wimaxit (M1560CT2) für rund 270 Euro, den Sie in der Tabelle finden. Hier gibt der Hersteller für die USB-C-Schnittstelle zum Notebook USB 3.2 Gen 2 an. Auch bei den weiteren Anschlüssen am Gehäuse bietet das Gerät mehr als andere Modelle – wie beispielsweise der Asus Zenscreen für rund 260 Euro. Denn am Wimaxit finden Sie zusätzlich auch einen USB-C-Anschluss für das Laden und weitere Schnittstellen wie HDMI oder Micro-USB.

Monitore mit USB-C-Verbindung waren bislang eine richtige Investition. Dafür mussten Sie mit rund 500 Euro rechnen. Das ändert sich derzeit, wie der 27P2C von AOC zeigt: Hier erhalten Sie für 260 Euro (UVP) einen 27-Zöller mit Full-HD-Auflösung, guter Schnittstellenausstattung sowie Extras wie einer Pivot-Funktion. Generell finden sich USB-C-Schnittstellen jedoch auch weiterhin mehrheitlich eher bei hochpreisigen Bildschirmen. Ein neues Konzept setzt dabei LG beim Ultrafine Ergo um: Dieses 4K-Modell hat eine Teleskop-Halterung, über die sich der Monitor schwenken und somit in die ideale Position bringen lässt. Der 32-Zöller kommt auf satte 700 Euro, kann dafür aber auch das per USB-C angeschlossene Gerät mit bis zu 60 Watt laden.

Monitor

Im Überblick: Monitore mit USB-C
Vergrößern Im Überblick: Monitore mit USB-C

Die Themen in Tech-up Weekly #195:

► Angebliche Specs der Nvidia RTX 3070 Ti & RTX 3070 aufgetaucht: www.pcwelt.de/news/RTX-3070-Ti-und-RTX-3070-Sind-das-die-Spezifikationen-10842012.html

► Galaxy Unpacked 2020: Samsung zeigt Galaxy Note 20: www.pcwelt.de/news/Galaxy-Unpacked-2020-Samsung-zeigt-Galaxy-Note-20-10842346.html

Quick-News

► Samsung-Smartphones ab 2021 ohne Netzteil? www.pcwelt.de/news/Neue-Samsung-Smartphones-ohne-Netzteil-ab-2021-10843324.html

► Nutzer verklagt Twitch wegen aufreizender Streamerinnen: www.pcwelt.de/news/Nutzer-verklagt-Twitch-wegen-aufreizender-Streamerinnen-10843493.html

► 6000 Mailkonten gehackt: 5 Jahre Hausarrest: www.pcwelt.de/news/6000-Mailkonten-fuer-Pornos-gehackt-5-Jahre-Hausarrest-10841694.html

► Amazon Prime Video erhält Nutzer-Profile: www.pcwelt.de/ratgeber/Amazon-Prime-Video-So-legen-Sie-Nutzerprofile-an-10843505.html

► Ubisoft verschenkt Watch Dogs 2 (PC) für kurze Zeit: www.pcwelt.de/news/Ubisoft-verschenkt-Watch-Dogs-2-PC-fuer-kurze-Zeit-10836834.html

► Sony baut PS4-Konsolen mit Robotern in 30 Sekunden: www.pcwelt.de/news/Sony-baut-PS4-Konsolen-mit-Robotern-in-30-Sekunden-10841313.html

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