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3. Todsünde: Sie geben persönliche Daten auf dubiosen Sites preis

10.09.2010 | 11:34 Uhr |

Auf seriösen Sites ist nichts dagegen einzuwenden, persönliche Daten anzugeben – diese dienen im besten Fall nur der Kundenbindung und ermöglichen dem Anbieter eines Dienstes, Ihnen Zusatzinformationen zukommen zu lassen. Prüfen Sie, in welcher Form Ihre Daten verwendet werden. Selbst wenn in den AGB steht, dass nur „Partnerunternehmen“ sie nutzen dürfen, sollten Sie vorsichtig sein. Am sichersten ist es, wenn das Unternehmen Ihre Daten nicht zu Werbe- oder Kundenbindungszwecken nutzt oder dies nur in Zusammenhang mit Ihrem konkreten Anliegen oder Auftrag tut. Unseriöse Web-Seiten, die etwa bei ihren Download-Offerten ungeniert gegen das Urheberrecht verstoßen, werden keine Skrupel haben, Nutzerdaten zu missbrauchen. Sie müssen also davon ausgehen, dass Ihre Daten weitergegeben werden.

Tipp: Als Faustregel sollten Sie sich fragen, ob der Anbieter überhaupt einen sinnvollen Grund hat, Ihre Adresse oder andere Daten von Ihnen zu erfahren.

Besondere Vorsicht gilt bei Bankdaten: Noch zurückhaltender sollten Sie mit Zahlungsinformationen wie Konto- und Kreditkartendaten sein. Im Internet kursieren Listen mit Bankverbindungen und dazugehörigen Namen. Mit den gestohlenen Daten melden sich Kriminelle bei kostenpflichtigen Diensten an. Selbst wenn die Gebühr durch den rechtmäßigen Kontobesitzer nach einigen Tagen zurückgebucht und der erschlichene Account gelöscht wird, hatten die Betrüger für einige Zeit die Möglichkeit, den Service kostenlos zu nutzen.

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