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Tipps zu Amazon Cloud Drive

16.12.2011 | 09:35 Uhr |

Hier ein paar nützliche Hinweise zur Nutzung der kostenlosen Online-Festplatte Amazon Cloud Drive :

Tipp 1: Auch wenn es paradox klingt: Vertrauen Sie nicht allein auf Cloud Drive, sondern sichern Sie Ihre Daten auch regelmäßig an einem anderen Ort. Denn zum einen haftet Amazon nicht für Datenverlust, zum anderen macht der Anbieter unter Punkt 5.4 der Nutzungsvereinbarung unmissverständlich klar, dass er einzelne Benutzerkonten jederzeit deaktivieren kann. Das kann theoretisch jeden treffen. Dabei spielt es kein Rolle, ob Sie das Wolkenlaufwerk zu exzessiv (ohne konkrete Mengenangabe) oder einfach nur unsachgemäß benutzen. Amazon nimmt sich sogar das Recht heraus, Sie auch ohne Begründung und ohne Benachrichtigung von Ihrer Online-Festplatte und damit von Ihren Daten abklemmen zu können.

Unpraktisch: Sie können nicht mehrere Dateien auf einmal herunterladen
Vergrößern Unpraktisch: Sie können nicht mehrere Dateien auf einmal herunterladen

Tipp 2: Amazon Cloud Drive unterstützt nicht den Download mehrerer Dateien auf einmal. Wenn das ein Problem für Sie darstellt, nutzen Sie besser andere Dienste wie HiDrive . Tipp 3: Sie können mit maximal acht Geräten auf Ihr Cloud-Laufwerk zugreifen. Das gilt nicht nur für den gleichzeitigen Zugriff, sondern insgesamt. Der Dienst erkennt die berechtigten Geräte an einem Cookie, das im Web-Browser gesetzt wird. Wenn Sie die Cookies löschen oder Sie den Browser so eingestellt haben, dass er das beim Beenden automatisch macht, zählt jede Browser-Sitzung als ein „Gerät“. Sie erhalten dann ab dem neunten Login-Versuch die Meldung „Cloud Drive Device Limit Reached“ und können nicht mehr auf Ihre Daten zugreifen. Dann hilft es nur noch, den amerikanischen Kundenservice von Amazon.com zu kontaktieren und darum zu bitten, dass er einen Reset Ihrer „Device History“ durchführt. Ziemlich umständlich!

Tipp 4: Nach dem Löschen von Dateien landen sie zuerst in einem virtuellen Papierkorb. Um den Speicherplatz freizugeben, klicken Sie links oben auf „Deletes Items“ und dann auf „Permanently Delete All“.

Tipp 5: Wenn Sie nicht möchten, dass Amazon Ihre Dateien einsehen kann, verschlüsseln Sie sie vor dem Upload zum Beispiel mit Sophos Free Encryption .

Alternativen zu Amazon Cloud Drive

Neben Amazon Cloud Drive gibt es viele weitere Dienste, die kostenlosen Online-Speicherplatz anbieten. Dazu zählen Dropbox (2 GB), Ubuntu One (5 GB) und Windows Live Skydrive von Microsoft (25 GB). Wer darauf Wert legt, dass seine Daten auf Servern in Deutschland gespeichert sind und damit auch dem strengen deutschen Datenschutz unterliegen, dann legen wir Ihnen HiDrive von Strato an Herz. Hier gibt es 5 GB gratis und zahlreiche Wege, auf den Speicher zuzugreifen - inklusive Apps und direkter Windows-Integration mit Laufwerksbuchstaben.

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