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Tipps für die wichtigsten 3D-Einstellungen

24.05.2012 | 11:11 Uhr |

Nvidia Geforce: Manuell ist viel Feintuning möglich.
Vergrößern Nvidia Geforce: Manuell ist viel Feintuning möglich.

Geforce-3D-Optionen verwalten

Unter „3D-Einstellungen, 3D-Einstellungen verwalten“ geben Sie Ihrer Geforce-Grafikkarte detaillierte Anweisungen. „Globale Einstellungen“ ist für alle Anwendungen gültig, „Programmeinstellungen“ enthält die gleichen Optionen, aber zusätzlich ein Drop-Down-Menü, für welche Programme die Einstellungen gültig sein sollen. Falsch eingestellte Optionen können zu Abstürzen führen, klicken Sie in diesem Fall auf „Wiederherstellen“ unten rechts. Nvidia kennzeichnet empfohlene Werte für die Geforce mit einem grünen Logo.

  • Anisotrope Filterung – 3D-Einstellung für scharfe Texturen: Die anisotrope Filterung sorgt für schärfere Texturen in weiterer Entfernung. Ab „8-fach“ halten sich die optischen Verbesserungen in Relation zum Leistungshunger aber in Grenzen.

  • Antialiasing FXAA - Nvidias Kantenglättung: Die Nvidia-spezifische Kantenglättung FXAA (Fast Approximate Antialiasing) ist eine Nachbearbeitungstechnik (Post-Processing), die alle Anwendungen unterstützt, weil letztendlich nur das ausgegebene Bild bearbeitet wird. Die Kantenglättung soll filmreife Ergebnisse liefern und dabei weniger Ressourcen fordern als andere Post-Processing-Verfahren. Wer eine potente Grafikkarte sein Eigen nennen kann, sollte die Option einschalten.

  • Antialiasing – 3D-Einstellung für Kantenglättung: Antialiasing mildert den Treppeneffekt bei Kanten und ist bereits auf "Anwendungsgesteuert" geschalten. Über "Modus" ändern Sie den Status. Die Gamma-Korrektur minimiert hässliche Mustereffekte. Bei schneller Hardware sollten Sie bei „Transparenz“ „Supersampling“ wählen. „Multisampling“ wirkt sich nicht auf Texturen aus, ist aber schneller.

  • Cuda GPUs - Die kleinen Kraftwerke: Anspruchsvolle Aufgaben können auf die Kraft der Berechnung durch die Cuda-Prozessoren im Inneren der GPU zurückgreifen. Hier geben Sie an, welche GPUs das System dafür nutzt. Bei SLI-Systemen sollten beide GPUs angekreuzt sein, um die volle Performance zu erhalten. Bei nur einer Grafikkarte ist diese bereits ausgewählt.

  • Dreifach-Puffer – 3D-Einstellung für mehr Zwischenspeicher : Mit dem Dreifach-Puffer erhöhen Sie den Zwischenspeicher zur Bildberechnung, die Folge: Bei aktivierter vertikaler Synchronisation haben Sie praktisch keinen Leistungsverlust, brauchen aber mehr Speicher. (Siehe „Vertikale Synchronisation“)

  • Energieverwaltungsmodus - Anpassen des Stromverbrauchs: Über die Verwaltung legen Sie fest, wie sich die Grafikkarte im Leerlauf oder bei geringer Auslastung verhalten soll. "Adaptiv" bedeutet, dass sich die Leistungsaufnahme dynamisch an die aktuelle Auslastung anpasst. "Maximale Leistung bevorzugen" heißt, dass der Grafikprozessor konstant Energie saugt.

  • Maximale Anzahl der vorgerenderten Einzelbilder – 3D-Einstellung für weniger Ruckler : Das Vorrendern ist Aufgabe der CPU; erhöhen Sie den Wert leicht, wenn ein Spiel ruckelt. Bei SLI-Systemen minimiert ein niedriger Wert kleine Ruckler.

  • Multi-Display/gemischte GPU-Beschleunigung – 3D-Einstellung für Monitor-Anzahl : Nur für OpenGL: Wenn Sie nur einen Monitor verwenden, aktivieren Sie „Einzel-Display-Leistungs-Modus“, bei mehreren den „Multi-Display-Leistungs-Modus“. Der „Kompatibilitäts-Leistungs-Modus“ empfiehlt sich bei Problemen.

  • Texturfilterung – 3D-Einstellung für Texturen-Feintuning : Die anisotrope Abtastoptimierung sollten Besitzer einer schnellen Grafikkarte deaktivieren, da sie die Datenmenge limitiert. Negative LOD-Bias schärft zwar Standbilder, führt aber eventuell zu Flimmern in bewegten Bildern und verstärkt womöglich den Treppeneffekt. Wenn Sie die Texturfilterungsqualität auf „Hohe Leistung“ stellen, stehen Ihnen die obigen Optionen nicht zur Verfügung.

  • Threaded-Optimierung – 3D-Einstellung für Mehrkern-CPUs: Diese Funktion optimiert die Nutzung von Mehrkern-CPUs. Die Einstellung „Auto“ ist völlig ausreichend.

  • Umgebungsverdeckung – 3D-Einstellung für lebensechte Schatten: Die pixelgenaue Schattenberechnung erzeugt besonders weiche und echt aussehende Schatten, fordert aber sehr viel Leistung.

  • Vertikale Synchronisation – 3D-Einstellung gegen Bildfehler: Als „Tearing“ bezeichnet man ein versetztes Bild, etwa eine verschobene obere Bildhälfte, die oft bei schnellen Richtungswechseln in 3D-Spielen auftreten kann. Die Ursache liegt in unterschiedlichen Bildwiederholraten von Grafikkarte und Monitor. Die Vertikale Synchronisation passt die Werte an, bevor sie den Monitor erreichen. Nachteil: Hohe Leistungskosten – wählen Sie am besten „Einstellung für 3D-Anwendungen verwenden“ und passen Sie jedes Spiel einzeln an.

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