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Tipp 2: Trotz Düsenreinigung schlechte Ausdrucke – was nun?

30.03.2006 | 09:01 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Problem: Ihren Tintenstrahldrucker benutzen Sie nur gelegentlich. Umso ärgerlicher, wenn ausgerechnet dann die Ausdrucksqualität derart zu wünschen übrig lässt, dass Sie kaum etwas auf dem Blatt erkennen. An leeren Tintentanks kann es nicht liegen. Das haben Sie geprüft.

Lösung: Gerade Tintenstrahldrucker, bei denen Patronen und Druckkopf eine Einheit bilden, neigen zum Antrocknen der Tinte am Druckkopf, wenn das Gerät nur selten im Einsatz ist. Ab einem bestimmten Grad der Verschmutzung, werden Sie mit einer Düsenreinigung nur noch wenig ausrichten können. Am besten nehmen Sie die betreffende Kartusche aus dem Gerät und reinigen den Druckkopf mit einem fusselfreien Tuch, das sie vorher mit Wasser befeuchtet haben. Nehmen Sie dazu destilliertes, nicht normales Wasser, denn auch Kalk könnte die Düsen verstopfen. Hilft das nicht, können Sie (auf eigene Gefahr) auch etwas rabiater an die Sache herangehen: Fensterreiniger hat sich in schwierigen Fällen bewährt. Oder Sie halten den Druckkopf (und nur diesen) in heißes (aber nicht kochendes) Wasser. Die Düsen weiten sich aufgrund der Temperatur; das Wasser löst die angetrockneten Tintenpartikel.

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