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Teures UMTS

31.01.2002 | 14:21 Uhr | Panagiotis Kolokythas,

Die Mobilfunker litten ohnehin unter den hohen Ausgaben für die UMTS-Lizenzen. Es sei "sehr fraglich, ob sich diese hohen Ausgaben überhaupt je rechnen", meint Viets. UMTS sei kaum für den Massenmarkt geeignet.

Beim BITKOM sieht man das anders. Es gebe rund sechs Millionen Laptops in Deutschland, die als Potenzial für UMTS direkt zur Verfügung stünden. "Das ist nur ein Beispiel, warum sich UMTS zügig durchsetzen wird."

Auch wenn UMTS im Jahr 2002 wohl kaum zum Gesamtumsatz der Branche beitragen wird, rechnet der BITKOM insgesamt für das Jahr mit einem leichten zweistelligen Wachstum.

"Vieles wird davon abhängen, wann sich die Konjunktur dreht. Passiert das schon Mitte des Jahres, wird das Plus am Ende vielleicht etwas höher ausfallen", meint Berchtold.

Die ITK-Branche habe in der Vergangenheit häufig den Krisen anderer Wirtschaftszweige getrotzt. "Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten arbeiten viele Unternehmen an Kosteneffizienzprogrammen. Da kommt ein wesentlicher Schub für die Software und dem damit verbundenen Service."

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