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Personal Firewall

31.03.2003 | 17:36 Uhr |

Die Firewall läßt sich, wie das Anti-Viren-Programm, bequem über das Statusfenster konfigurieren. Man kann schnell aus einem der vorgegebenen Profile wählen, die den Rechner beim Homebanking besonders absichern oder die Firewall bei Bedarf auch ausschalten. Leider muss das der Benutzer noch manuell durchführen - besser wäre es, die Firewall würde den Start eines Homebanking-Programmes erkennen und automatisch die Sicherheit um eine Stufe erhöhen.

Ein Teil der Regelbeschreibungen sind leider nicht übersetzt worden und derzeit noch englischsprachig. Nach Aussagen der Deutschen Telekom sollen die Beschreibungen jedoch innerhalb von drei Wochen übersetzt und auch in bereits installierte Programmversionen übertragen werden.

Unsere simulierten Hacker-Angriffe überstand die Firewall ohne größere Schwierigkeiten. Während wir etwa versuchten, den Rechner vom Internet aus zum Absturz zu bringen, konnte man ohne Probleme weiterarbeiten. Hätte die Firewall diesen Angriff nicht geblockt, wäre der Rechner abgestürzt oder mit etwa 100% Prozessorlast eingefroren.

Allerdings bekamen wir nur selten eine Alarmmeldung, da mit den Standardeinstellungen der Firewall die Darstellung von Hinweisfenstern deaktiviert ist. In der Systray-Symbolleiste werden Angriffe stets mit einem modifizierten "Mauer"-Symbol dargestellt: Eine Axt erschein vor der Wand. Wer nachträglich Informationen zu den Angriffen sucht, kann diese jederzeit im Protokoll nachlesen und nachvollziehen.

Angriffe überstand der Rechner nicht immer ganz unbeschadet: Das System war danach teilweise deutlich instabiler und neigte zu Abstürzen. Auf einem Rechner verschwanden nach einigen Stunden Netzwerkfreigaben.

Gut: Das Programm fragt jetzt auch auf Wunsch nach, welche Programme auf das Internet zugreifen dürfen, so dass nicht nur Angriffe von Außen abgewehrt werden können.

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