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Temporäre Dateien im Speicher ablegen

Anforderung

Zeitaufwand

Problem: Fast jedes Programm legt temporäre Dateien und Verzeichnisse auf der Festplatte an. Viele Programme machen regen Gebrauch von dieser Möglichkeit. Die Folge sind ständige Plattenzugriffe und eine zunehmende Fragmentierung der Festplatte. Läßt sich das vermeiden?

Lösung: Das Verzeichnis, in dem temporäre Dateien abgelegt werden, wird durch die Umgebungsvariable "temp" bestimmt. Windows-Anwendungen fragen diese Variable ab und legen die temporären Dateien in das angegebene Verzeichnis. Einige Programme verwenden auch die Variable "tmp". Bei Windows 95 ist als Standard für "temp" der Pfad \Windows\Temp eingestellt.Sie können einen schnelleren Zugriff auf temporäre Dateien erreichen, indem Sie eine RAM-Disk einrichten. Einer zusätzlichen Fragmentierung der Festplatte beugen Sie dadurch ebenfalls vor. Fügen Sie dazu den Eintragdevicehigh=c:\windows\ramdrive.sys <Größe> /ein die Datei CONFIG.SYS ein. Tragen Sie anstelle von "<Größe>" die Zahl der Bytes ein, die Sie für Ihre RAM-Disk reservieren möchten.Nach dem Neustart des Rechners steht Ihnen ein neues Laufwerk zur Verfügung, das Sie genau wie eine Festplatte ansprechen können. Ergänzen Sie jetzt die Datei AUTOEXEC.BAT um die folgenden Zeilen:set temp=<LW>:\set tmp=<LW>:\Ersetzen Sie <LW> durch den Laufwerksbuchstaben Ihrer RAM-Disk. Die meisten Programme verwenden von nun an die RAM-Disk für temporäre Dateien. Da jetzt - ohne Festplattenzugriff - direkt in den Speicher geschrieben wird, erfolgt der Zugriff deutlich schneller.

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