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Ausblick

06.03.2013 | 10:26 Uhr | David Wolski

7.) Ausblick: Entwicklungen nach 802.11ac
Nicht für gemeinsame Drahtlosnetzwerke, sondern für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wird parallel der neue Standard 802.11ad entwickelt. Obwohl sich die Bezeichnungen nur in einem Buchstaben unterscheiden, geht es bei dem Standard mit dem griffigen Alias „WiGig“ um etwas ganz anderes: 802.11ad soll USB-, SATA- und HDMI-Kabel überflüssig machen. Deshalb kommt bei dieser Übertragungstechnik zusätzlich zu 2,4 GHz und 5 GHz auch noch das lizenzfreie 60-GHz-Band zum Einsatz. Zusammen schaffen die drei Bänder über kurze Strecken eine Datenrate bis zu 7 GBit/s.

Mehr Reichweite und Datendurchsatz für den alten Router

Diese hohe Datenrate schafft 802.11ad, indem es von 57,24 bis 65,88 GHz insgesamt vier Funkkanäle nutzt, die jeweils 2,16 GHz breit sind. Die neue 60-GHz-Frequenz erlaubt ein hohes Tempo, bringt aber auch Probleme mit sich: je höher die Frequenz, desto geringer die Reichweite. Es geht hier also nur um Kurzstrecken-Verbindungen. An dem Standard arbeitet seit 2009 ein Industrie-Konsortium, dem unter anderem Marvell, Wilocity, Intel, Qualcomm und Broadcom angehören. Die technische Spezifikation ist komplett und die ersten Geräte sollen 2014 auf den Markt kommen.

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