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Smart Home

16.01.2015 | 09:09 Uhr |

Smart Home ist die Zukunft – sagen die Experten. Aber diese Meinung haben sie weitgehend exklusiv, denn die Käufer sind der digitalen Haussteuerung gegenüber noch skeptisch.

Die Skepsis soll sich 2015 aber legen, wenn beispielsweise die ersten Smart-Home-Geräte auf den Markt kommen, die mit Apple Homekit zusammenarbeiten. Mit dieser Software-Schnittstelle von iOS 8 sollen iPhone und iPad das Smart Home steuern. Möglicherweise wird dabei Apple TV zur Zentrale, über die alle Geräte miteinander verbunden und auch übers Internet zu erreichen sind. Ende 2014 legte Apple die Hardware-Vorgaben für Homekit-Geräte fest und zertifizierte passende Blue­tooth- und WLAN-Chipsätze.

Samsung geht ähnlich vor: Mitte 2014 kaufte das Unternehmen das Start-Up Smart Things, das mit dem Smart Things Hub eine flexible Smart-Home-Basisstation im Angebot hat, die sich mit Geräten unterschiedlicher Anbieter verbinden kann – unter anderen natürlich mit Haushaltsgeräten von Samsung. Zur Steuerung nutzt man eine Smartphone-App, am besten auf einem Galaxy-Gerät, wenn es nach Samsung geht.

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Aber künftig soll auch die Smartwatch oder der smarte Fernseher den Haushalt steuern. Seit Ende 2014 können Programmierer für Sam­sung Smart-Home-Funktionen entwickeln.

Googles Smart-Home-Abteilung Nest entwickelt mit Thread wiederum ein eigenes Protokoll und versucht ebenso wie Apple und Samsung, so viele Gerätehersteller wie möglich dafür zu interessieren. Wie sich das Smart Home am bequemsten steuern lässt, darüber sind sich die drei Konkurrenten aber einig: Sie arbeiten mit Hochdruck daran, die Sprachsysteme Siri, S Voice und Google Now fit für Smart Home zu machen. Damit Ihnen Kühlschrank, Rollladen und Heizungsthermostat 2015 aufs Wort gehorchen.


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