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Automotive

16.01.2015 | 09:09 Uhr |

2015 werden immer mehr Wagen mit leistungsfähigen Mobilprozessoren ausgestattet sein. Auch der Spritverbrauch soll mit Hybridmodellen und überarbeiteten Motoren weiter sinken.

InfotainmentSysteme mit Touchbedienung und Apps finden immer mehr Einzug in unsere Fahrzeuge. Doch noch müssen sich diese Systeme oft eine hakelige Bedienung und lahme Performance unterstellen lassen. Rechenstärkere Chips von Intel und Nvidia sollen Abhilfe schaffen, um zusätzlich auch noch Fahrassistenzsysteme zu beschleunigen. Besonders Nvidia-Prozessoren finden einen guten Anklang bei vielen Autobauern. Als Betriebssystem möchten viele Hersteller bald auf bereits etablierte Betriebssysteme wie Android oder iOS setzen. Hierbei soll auch die Technik Mirrorlink eine größere Rolle spielen, um das Smartphone auf das Infotainmentsystem zu spiegeln. Auf diese Weise lassen sich Apps, gewohnte Optik und der private Datenbestand im Auto nutzen – VW plant die Integration bereits im Sommer 2015 für den Golf. Auch in Sachen autonomes Fahren bemühen sich die Hersteller, erste Schritte sind mit dem selbstständigen Aus- und Einparken bereits getan.

Der Plug-in-Hybride Golf GTE von VW kombiniert zwei Antriebsarten und lässt sich über Aufladestationen wieder mit Energie betanken.
Vergrößern Der Plug-in-Hybride Golf GTE von VW kombiniert zwei Antriebsarten und lässt sich über Aufladestationen wieder mit Energie betanken.
© Foto: Volkswagen

Noch ist die Technik nicht ausgereift genug, um voll elektrische Autos in hohen Stückzahlen abzusetzen, da die Reichweite mit einer Akkuladung noch zu niedrig ist. Weiterhin sehen sich die Autohersteller mit strengeren Abgasvorschriften konfrontiert. Deshalb sollen sogenannte Plug-in-Hybriden die Entwicklungszeit zu massentauglichen Elektroautos überbrücken: Diese Antriebsart kombiniert einen kleinen Elektromotor mit Akku und einen herkömmlichen Motor. Die ersten 50 Kilometer fahren die Wagen rein elektrisch, danach kommt der Verbrennungsmotor zum Zug. Der Akku lässt sich an Stationen wieder aufladen.

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