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Tauschbörsen: Wie wir testen

17.11.2003 | 08:23 Uhr |

Die PC-WELT untersucht Filesharing-Tools nach mehreren Kriterien. Dabei gewichten wir so: Bedienung 25%, Geschwindigkeit 25%, Funktionen 20%, Popularität 10%, Dokumentation 10%, Installation/De-Installation 5% sowie Systemanforderungen 5%.

Bedienung: Wichtig ist uns, dass eine Software unkompliziert zu bedienen ist. Auch bei einem großen Funktionsumfang sollte die Bedienerführung nicht überladen wirken, so dass Sie schnell die richtigen Einstellungen finden.

Geschwindigkeit: Wichtig ist nicht nur, dass Sie Dateien mit anderen Anwendern austauschen können, sondern auch, wie schnell die Software Datentransfers ausführt und zu Ende bringt. Dabei bewerten wir in erster Linie nicht das Netzwerk, sondern die technischen Voraussetzungen, die die Software für die Datenübertragung mitbringt.

Funktionen: Wir untersuchen, welche Funktionen die Tools zum Suchen und Herunterladen von Dateien bieten. Dabei geht es unter anderem um die Fähigkeit, einen abgebrochenen Download automatisch wiederaufzunehmen, und um die Suche nach weiteren Quellen. Pluspunkte gibt es für eingebaute Zusatz-Tools wie eine Medienverwaltung oder einen Player für Audio- und Videodateien, mit dem Sie die Qualität der Dateien schon prüfen können, noch bevor der Download abgeschlossen ist. Ebenfalls positiv: eine Statistikauswertung, die beim Optimieren der Leitungseinstellungen hilft.

Popularität: Die Zeit, die Sie benötigen, um eine Datei von einem anderen Anwender zu bekommen, hängt unter anderem auch mit der Popularität des Netzwerks zusammen, auf der die Tausch-Software aufsetzt. Je populärer eine Filesharing-Lösung, desto größer ist die Chance, dass Sie innerhalb kurzer Zeit eine Datei von mehreren schnellen Tauschpartnern bekommen - und dass Sie auch seltenere Angebote finden. Wenn ein Dienst allerdings sehr beliebt ist, kann sich das auch gegenteilig auswirken. Nämlich dann, wenn nur wenige Anwender Dateien zum Tausch anbieten, aber viele Benutzer diese Dateien herunterladen möchten.

Dokumentation: Filesharing-Tools kommen aus dem Internet, gedruckte Anleitungen gibt es nicht. Wir prüfen, ob die Informationen auf der Website ausreichen und ob es Foren gibt, in denen Sie Hilfe bei anderen Anwendern finden.

Installation/De-Installation: Installationsdatei starten, einige Klicks, und die Software ist einsatzbereit - so einfach ist es nicht immer. Oft müssen Sie noch Einstellungen vornehmen, beispielsweise Server- Adressen eingeben. Wir prüfen auch, ob es eine De-Installations-Routine gibt und ob sich die Software rückstandsfrei löschen lässt.

Systemanforderungen: Hier untersuchen wir unter anderem, wie viel Platz die Programme auf der Festplatte belegen und wie viel Arbeitsspeicher und Prozessorleistung erforderlich sind.

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