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Systemvoraussetzungen: Das muss Ihr PC mitbringen

Entscheiden Sie sich für eine TV-Karte in PCI-Ausführung, muss natürlich ein PCI-Steckplatz frei sein. Analog dazu brauchen Sie für eine USB-TV-Lösung eine USB-Buchse. Gängig sind allerdings PCI-Modelle - alle Karten, die wir unter "TV-Karten: Empfehlenswerte Modelle" aufgelistet haben, sind PCI-Lösungen.

Um den Ton via PC-Lautsprecher zu übertragen, muss Ihr Rechner bloß eine x-beliebige Soundkarte mitbringen. Recht gering sind auch die Ansprüche an die Grafikkarte: Sie muss nur Direct-X- fähig sein.

Anders sieht es bei den Anforderungen in puncto Festplatte und Prozessorleistung aus: Wollen Sie lediglich Fernsehsendungen am PC ansehen, genügen 40 Megabyte Festplattenkapazität für die TV-Software und deren Hilfsprogramme. Und Ihr Rechner sollte zumindest einen Prozessor auf Pentium-133-, besser auf Pentium-200-Niveau besitzen.

Möchten Sie dagegen mit der TV-Karte auch Filme aufnehmen, kann die Festplatte nicht groß genug sein: Je mehr Kapazität sie bietet, desto mehr können Sie aufzeichnen. Wir empfehlen mindestens 10 Gigabyte freien Platz - das reicht in jedem Fall aus, um zwei komplette 90-Minuten-Spielfilme im MPEG-2-Format zu speichern. Glücklicherweise sind große Festplatten nicht mehr teuer. Für ein 10-Gigabyte-Modell zahlen Sie derzeit etwas über 200 Mark, für eine 60-Gigabyte-Platte um die 500 Mark.

Für Karten mit Hardware-Kompression genügt ein Prozessor auf Pentium-II-500- Niveau. Bei Karten, die per Software komprimieren, sollte Ihr Rechner die doppelte Leistung bieten.

Spezialfall DVB-Karten:

Je nachdem, ob Ihre Karte das MPEG-2-Signal per Hardware oder Software decodiert, benötigen Sie einen PC mit Pentium 200 MMX oder Pentium III 700. Hier gilt also besonders: Werfen Sie vor dem Kauf einen Blick auf die Systemvoraussetzungen.

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