84256

System konfigurieren

14.05.2009 | 10:01 Uhr |

Falls Sie mit einer Ubuntu-Variante arbeiten und bei der Installation keinem Benutzer administrative Rechte zugewiesen haben, müssen Sie den root-Account aktivieren, indem Sie für den Benutzer root nun ein Passwort vergeben. Ubuntu verwendet den Befehl „sudo“ für Admin-Aufgaben und verzichtet deshalb auf den Einsatz des root-Accounts. Da Sie sich ja bereits mit „sudo -s“ als root in einem Terminal-Fenster eingeloggt haben, reicht nun der Befehl „passwd“ und die zweimalige Eingabe eines Passworts, um den root-Account zu aktivieren.

Vmware-Konsolenfenster
Vergrößern Vmware-Konsolenfenster
© 2014

Wer Ubuntu ab Version 8.10 verwendet oder andere Versionen, die den so genannten evdev-Treiber für Maus und Tastatureingabe nutzen, sollte noch die Tastatur für Vmware-Server einrichten. Ohne diesen Schritt sind die Sondertasten in den virtuellen Systemen funktionsunfähig. Folgende Befehlszeile behebt in den meisten Fällen das Problem: echo "xkeymap.nokeycodeMap = true" >> /etc/vmware/config . Wenn das nicht hilft, können Sie die Tastaturdefinitionen (Scan-Codes) selbst in die Konfigurationsdatei /etc/vmware/config einfügen . Damit Vmware-Server unter Linux auch auf Ihre USB-Geräte zugreifen kann, müssen Sie noch folgende Zeile in die Textdatei /etc/fstab einfügen: usbfs /proc/bus/usb usbfs auto 0 0 . Danach starten Sie das System neu.

Der erste Start Vmware-Server konfigurieren und starten Sie ab dieser Version in einem Internet-Browser. Um die Bedienoberfläche zu öffnen, tippen Sie in die Adresszeile Ihres Browsers die Zeile http://127.0.0.1:8222 . Jetzt erscheint das Web-Interface mit einem Login-Formular, in dem Sie sich entweder als root oder mit Ihrem Benutzernamen einloggen, je nachdem, was Sie während der Installation festgelegt haben.

Vmware konfigurieren
Vergrößern Vmware konfigurieren
© 2014

Anschließend präsentiert der Browser das Fenster mit der Zusammenfassung. Links unter „Inventory“ sehen Sie künftig die installierten virtuellen Systeme. In der Mitte im Register „Virtual Machines“ taucht diese Liste ebenfalls auf. Im Register „Tasks“ stehen Aufgaben, die Sie später einzelnen virtuellen Maschinen zuweisen können. Unter „Events“ finden Sie ausgeführte Aktionen, etwa den Start eines virtuellen Systems. Unter „Permissions“ legen Sie fest, welche weiteren Benutzer mit welchen Rechten auf Vmware-Server zugreifen dürfen.

Wollen Sie künftig virtuelle Maschinen von ISO-Dateien starten, sollten Sie im Register „Summary“ zunächst das Verzeichnis freigeben, in dem diese liegen. Klicken Sie dazu rechts unter „Commands“ auf den Link „Add Datastore“. Weisen Sie der Freigabe einen Namen zu, und tragen Sie darunter das Verzeichnis ein. Nach einem Klick auf „OK“ erscheint die Freigabe in der Mitte des Fensters unter dem bereits bei der Installation definierten Pfad für die virtuellen Maschinen.

PC-WELT Marktplatz

84256