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System, Label & Co.

Anforderung

Zeitaufwand

Das Byte B eines Verzeichniseintrags in FAT16 folgt unmittelbar auf den 8+3-Dateinamen und repräsentiert die Attribute einer Datei oder eines Ordners. Es gibt die sechs Attribute "schreibgeschützt", "versteckt", "System", "Label", "Verzeichnis" und "Archiv" sowie zwei derzeit funktionslose Attribute. Die Attribute definieren sich nach dem folgenden Bit-Muster:Schreibschutz Bit 0Versteckt Bit 1System Bit 2Label Bit 3Verzeichnis Bit 4Archiv Bit 5[funktionslos Bit 6][funktionslos Bit 7]

Kombinationen ergeben sich aus Additionen der gesetzten Bits. Das von Windows 95 zur Kennzeichnung langer Dateinamen verwendete Attribut 0F (hex) hat binär folgendes Bit-Muster: 00001111 (=1*20 + 1*21 + 1*22 + 1*23 = 1 + 2 + 4 + 8 = 15). Gesetzt sind also die vier Attribute "schreibgeschützt", "versteckt", "System" und "Label". Wir haben mit weiteren Attributkombinationen experimentiert, unter anderem auch mit den funktionslosen Bits 6 und 7, und konnten dabei diverse Kombinationen antreffen, die zu unzugänglichen Dateien und Ordnern führen. Scandisk und Chkdsk erkennen illegale Attribute und "reparieren" die Daten kaputt, sofern man es zuläßt. Dieses Problem ließ sich allerdings mit keiner Bit-Kombination abstellen.

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