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Sucht wird im Büro ausgelebt

29.06.2013 | 20:45 Uhr | Markus Pilzweger

Viele der Angestellten leben ihre Sucht vor allem am Arbeitsplatz aus. So besuchen beispielsweise 67 Prozent der Arbeitnehmer News-Seiten aus persönlichen Gründen, 37 Prozent besuchen vom Büro aus Online-Shops und Auktionen. Jeweils zwei Prozent gaben zu, Glücksspiel- und Porno-Seiten von der Arbeit aus zu konsumieren.

"Studien haben ergeben, dass 25 bis 50 Prozent der Internet-Sucht am Arbeitsplatz ausgelebt werden", sagt Dr. Marlene Maheu, Internet-Sucht-Experte und CEO der Pioneer Development Resources. "Das bedeutet, dass Sie dafür bezahlt werden, wenn sie Aktivitäten unternehmen, die nicht mit der eigentlichen Arbeit verbunden sind."

Obwohl viele der Angestellten angeben, vom Büro aus private Surfausflüge zu unternehmen, werden entsprechende Web-Seiten von den Unternehmen nur selten geblockt. Zwar unterbinden 78 Prozent der Firmen den Zugang zu Porno-Seiten, aber nur 47 Prozent den Zugriff auf Online-Casinos. Weitere 20 Prozent blockieren Online-Shops und Auktionen und gerade mal 4 Prozent verweigern den Zugriff auf News-Seiten.

"Die Untersuchung zeigt, dass eine große Lücke gibt zwischen dem was Angestellte im Internet anstellen und was Arbeitgeber darüber wissen", sagt Harold Kester, CTO von Websense.

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