Jeder kennt sicher das Schneeballprinzip, nach dem Kettenbriefe oder Ketten-Mails funktionieren. So funktioniert die Weitergabe der Suchanfrage in einem P2P-Netz ohne zentralen Server. Eine Suchanfrage wird von einem Computer an die im Netzwerk benachbarten Computer gesandt. Diese wiederum leiten die Anfrage an den nächsten Computer weiter - und so fort.

Nachteil:

Eine Anfrage belegt zahlreiche Netzressourcen, es geht Bandbreite verloren.

Bei Gnutella gibt es einen "Horizont", das heißt eine Grenze, wie weit ein Computer "sehen" kann. In der Regel befinden sich etwa 10 000 Computer innerhalb des Horizonts. Diese Selbstbeschränkung der Software ist notwendig, um die durch Suchanfragen verursachte Kommunikation in einer erträglichen Größenordnung zu halten.

Die Reichweite der Suchfunktion richtet sich nach der gerade erreichbaren Datenmenge, die durch Gnutella-Nutzer zur Verfügung gestellt wird. Datenmenge und Dateninhalte sind Veränderungen unterworfen, je nachdem, wie viele Nutzer gerade online sind.

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