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Strategie für die regelmäßige Archivierung

03.09.2007 | 10:04 Uhr |

Am wirksamsten ist das Sichern von Notebook-Daten natürlich, wenn diese Sicherung regelmäßig und automatisiert durchgeführt wird. Sichern Sie auf externe Medien wie CDs oder DVDs, ist die Sache mit der Automatisierung schwierig, denn Sie müssen sich immer wieder um Leermedien kümmert.

Befindet sich das zu sichernde Notebook allerdings in einem Netzwerk, können Sie einfach die automatische Sicherung auf eine Netzfreigabe durchführen lassen. Den Zielordner für das Backup sichern Sie dann gelegentlich per Brenner oder in größeren Firmennetzwerken automatisch auf ein Bandlaufwerk. Auf diese Weise sind die aktuellen Daten der letzten Sicherung immer per Netzwerk verfügbar und bei größeren Problemen auch auf Wechselmedien. Da letztere nur unregelmäßig erstellt werden, sind Sie dann zwar nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber im Vergleich zu einem Totalverlust bietet die Sicherung immer noch einen großen Vorteil.

Verfügen Sie beim mobilen Arbeiten unterwegs weder über ein Netzwerk noch über einen Brenner, bleibt nichts anderes übrig, als die Daten auf USB-Sticks oder Disketten zu sichern. Das verursacht erheblichen Aufwand, denn meist sind mehr Daten zu sichern, als auf einer Diskette Platz finden.

Schnell und sicher: Die Sicherung der auf einem Notebook gespeicherten Daten erledigen Sie am einfachsten mit den Bordmitteln von Windows XP
Vergrößern Schnell und sicher: Die Sicherung der auf einem Notebook gespeicherten Daten erledigen Sie am einfachsten mit den Bordmitteln von Windows XP
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Sowohl für diese Sicherung auf Disketten als auch für die Sicherung in ein Netzwerklaufwerk gibt es bei Windows XP aber ein beigepacktes Backup-Programm. Das starten Sie im Startmenü unter „Zubehör, Systemprogramme“ mit dem Befehl „Sicherung“. Die Handhabung des Tools ist dank eines Assistenten selbsterklärend. Unter Windows XP Home müssen Sie das Backup-Tool eventuell noch nachträglich einrichten.

Notebook-Daten für Dritte sperren

Beim Sichern von Daten vor einem Zugriff durch Dritte stellt sich in der Regel die Frage: Wie stark muss das Schutzschild sein, beziehungsweise wie schützenswert sind die Daten überhaupt? Geht es Ihnen beispielsweise nur darum, einfach ein paar private Daten vor den neugierigen Blicken des Kollegen zu schützen – oder aber wünschen Sie eine vollständige Verschlüsselung aller Daten, die auch hartnäckigen Knackversuchen widerstehen kann?

Der Schutz der Daten beginnt mit dem Schutz des Rechners. Und dieser fängt bereits mit einem Bios-Passwort an: Bei praktisch allen Notebooks kann man im Bios-Setup ein Passwort einrichten. Dieser Schutzmechanismus ist allerdings nicht sonderlich sicher, denn Bios-Passwörter lassen sich auf verschiedene Arten umgehen: Im einfachsten Fall reicht ein Reset des Bios, in komplizierteren Fällen nehmen Datenspione einen Bios-Cracker zu Hilfe. Einen Überblick über das Angebot derartiger Hackprogramme bieten zum Beispiel die Websites von 11a und Natan .

Dennoch: Ist bei einem Notebook ein Bios-Passwort vergeben und ist das Gerät ausgeschaltet, so können Sie den Rechner wenigstens einmal für ein paar Minuten außer Acht lassen. Schnüffler können das Notebook dann nicht einfach starten und Ihre Dokumente einsehen oder Daten unbemerkt verändern.

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