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Störendes Bildrauschen: Das können Sie dagegen tun II

Übrigens behandeln die meisten Digitalkameras Bilder, die mit dem Motivprogramm "Nachtaufnahme" aufgenommen wurden, vor dem Speichern mit einem Rauschfilter. Aus diesem Grund werden kaum zufällige Farb- oder Helligkeitsabweichungen sichtbar, allerdings dauert der Speichervorgang länger als bei anderen Motivprogrammen oder manuellen Einstellungen.

Falls Ihre Bilder ein starkes Rauschen zeigen, können Sie als einfache Gegenmaßnahme im Kameramenü die Einstellung für das Schärfen des Fotos - meist "Schärfe" genannt - auf "Nicht schärfen" oder "Weniger schärfen" umschalten, um das Rauschen durch eine automatische Bildschärfung nicht noch zu verstärken. Da das Bildrauschen bei einem durch den Kamerabetrieb erwärmten Fotosensor stärker auftritt als bei einer erst gerade eingeschalteten Kamera, können Sie das Rauschen durch regelmäßige Pausen beim Fotografieren reduzieren. Der Sensorchip Ihrer Digitalkamera kann in dieser Zeit ein wenig abkühlen.

Tipp: Wenn Sie Ihre Fotos im Labor ausbelichten lassen wollen, müssen Sie sich durch ein übermäßiges Rauschen nicht abschrecken lassen. Bei vielen im Fotolabor entwickelten Aufnahmen fallen die am Monitor gut sichtbaren Bildfehler nicht ins Gewicht und sind auf dem Papierabzug kaum noch zu erkennen. Bei Tintenstrahlausdrucken tritt dieser Effekt allerdings nicht so stark auf.

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