Auch Salop ist für eine Zerschlagung des Microsoft-Konzerns. Alles andere wie die Überarbeitung der Verträge mit PC-Herstellern oder eine Veränderung des Verhaltens gegenüber der Konkurrenten - ändere seiner Meinung nach die Situation nicht grundlegend. "Das Unternehmen würde so auch weiterhin machen, was es will - immer unter dem Deckmäntelchen der Innovation".

Auch die Freigabe es Windows-Sourcecode sei nicht die ultimative Lösung. "Der Sourcecode ist nicht gerade gut dokumentiert. Das ist nicht so wie bei einer neuen Coca-Cola-Rezeptur. Es gibt rund 30 Millionen Zeilen an Code. Um an die zu gelangen, braucht man Informationen von Microsoft-Mitarbeitern". Die einzelnen Abteilungen in einem aufgeteilten Microsoft-Konzern begännnen deshalb mit einem großen technologischen Nachteil - dem der schwierigen Informationsbeschaffung unter Konkurrenten.

Salop zu seinem Vorschlag: "Diese Lösung ist kurz und bündig sowie sauber. Außerdem bringt sie Konkurrenz in den Betriebssystem-Markt."

Steven Salop ist Professor für Wirtschaft und Jura an der Georgetown University

PC-WELT Marktplatz

692762