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Steam- & Spiele-Installationen verschiebenSpiel-Installationen verschieben

31.08.2010 | 16:34 Uhr |

Steam lässt sich relativ leicht von einer Partition oder Festplatte auf eine andere verlagern, denn es genügt, den Ordner selbst zu verschieben. Davor oder danach sollten Sie allerdings im Steam-Ordner alle Dateien außer Steam.exe und alle Ordner außer SteamApps löschen. Wenn Sie dann Steam über Steam.exe neustarten, führt Steam ein kurzes Update aus und funktioniert dann wieder ganz normal. Neue Spiele werden ebenfalls im neuen Ordner installiert. Auf diese Weise lässt sich auch ein Backup einer Steam-Installation erstellen, wenn man die eingebaute Steam-Funktion nicht verwenden kann oder will.

Wer mehrere Spiele über Steam gekauft und installiert hat, kann durchaus in Platzprobleme laufen, weil Steam alle Daten in einem Ordner abspeichert. Wenn der Platz knapp wird und Sie ihre Spiele aber nicht deinstallieren möchten, lässt sich entweder die gesamte Steam-Installation wie oben erwähnt verschieben oder Sie greifen zu einem anderen Trick greifen. Das Freeware-Programm Linkmagic erlaubt es auf einfache Weise, einem Ordner wie C:\Programme\Steam\Steamapps\common\alien swarm einen anderen Platz zuzuweisen, beispielsweise E:\alien swarm.

Junction Links ermöglichen das beliebige Verschieben von Ordnern.
Vergrößern Junction Links ermöglichen das beliebige Verschieben von Ordnern.
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Nach einem Click auf den »Create«-Button brauchen Sie nur noch den Quell- und den Zielordner zu bestimmen - schon lässt sich der Originalordner an die neue Adresse verschieben. Sobald ein Programm auf das Orginalverzeichnis zugreifen möchte, wird es an den neuen Ordner weitergeleitet. Das funktioniert übrigens auch mit anderen Programmen, deren Pfade sich ansonsten nicht anpassen lassen.

Die Autoren von Link Magic verweisen darauf, dass das Programm nur für erfahrende Anwender gedacht ist, da durch unbedachte Änderungen auch Probleme verursacht werden können, vor allem, wenn man bereits existierende Verknüfungen ändert. Windows verwendet diese Art von sogenannten »Junction Links« intern beispielsweise für lokalisierte Ordnernamen, die auf die englisch bezeichneten Orginalverzeichnisse verweisen.

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