Channel Header Channel Header
1874251

Anonym im Netz – So verstecken Sie Ihre Spuren

01.08.2019 | 08:01 Uhr |

Werbetreibende analysieren mittels sogenannter Cookies Ihr persönliches Surf-und Suchverhalten und bieten Ihnen darauf ausgelegte Angebote an. Wir zeigen hier, wie Sie dies kontrollieren und gegebenenfalls abstellen können.

Sicherlich kennen Sie auch die Situation: Sie haben gerade auf Amazon oder Ebay nach etwas gesucht und sich verschiedene Produkte angeschaut. Wenn Sie anschließend weiter im Internet unterwegs sind, bekommen Sie die Artikel auch auf den verschiedensten Websites noch einmal angeboten.

Dies kann echt nerven, vor allem, wenn Sie sich bereits für ein Produkt entschieden haben oder die Suche für andere Nutzer des Computers nicht sichtbar sein soll. In diesem Fall stellt sich direkt die Frage: „Wie werde ich diese aufdringliche Werbung wieder los?“. Um dies zu beantworten, zeigen wir Ihnen zuerst, wie das Tracking über Cookies funktioniert, und anschließend, was Sie dagegen unternehmen können.

Tipp: Die besten VPN-Dienste 2019 im Vergleich

Browser-oder http-Cookies gibt es bereits sehr lange. Sie wurden zu Beginn entwickelt, damit ein Server auf dem Computer eines Besuchers ein Kennzeichen ablegen kann, um diesen beim nächsten Besuch wieder zu erkennen. Ein Cookie besitzt laut Definition mindestens einen Namen. Der aktuell gültige Standard RFC 2965  sieht noch zahlreiche weitere Attribute vor, etwa die Ablaufzeit oder den Domänennamen. Die Website der PC-WELT legt beispielsweise ein Cookie mit dem Namen „__adblocker“ auf Ihrem Computer ab. Dieses hat neben anderen die folgenden Werte:

„name“: „__adblocker“,
„value“: „false“,
„domain“: „www.pcwelt.de“,
„hostOnly“: true,
„expirationDate“: 1557602207.

“domain” ist der Bestandteil der Domain, für die das Cookie gilt. Dies wird zusätzlich abgesichert durch „hostOnly“, denn damit muss der ausstellende Server genau dem anfragenden entsprechen. Das Cookie ist bis zum 11. Mai 2019 gültig und hat den Wert „false“. Damit speichert die Website das Ergebnis der Adblocker-Anfrage ab. Wie kann aber durch ein solches Cookie eine Nachverfolgbarkeit über verschiedene Websites hinweg erfolgen? Mit dieser Art von Cookie überhaupt nicht. Dafür ist ein Tracking-Cookie notwendig.

Spezialfall: Drittanbieter- oder Tracking-Cookies

Nach einer Produktsuche bekommen Sie passende Angebote auf beliebigen Websites eingeblendet.
Vergrößern Nach einer Produktsuche bekommen Sie passende Angebote auf beliebigen Websites eingeblendet.

Dabei handelt es sich um den Spezialfall eines Cookies. Mit diesem versuchen Affiliate-oder Marketing-Netzwerke, Sie zu identifizieren und Ihnen persönliche Werbebotschaften in Form von Bannern auf Webseiten oder Anzeigen in Apps zu schicken. Dabei orientieren sich die Cookies an den Webseiten und Suchbegriffen. Teilweise werden sogar spezielle Produkte, die Sie auf Amazon oder Ebay gesucht haben, noch einmal mittels eines Werbebanners beworben.

Dies funktioniert natürlich nur, wenn die großen Händler bei diesem Spiel mitspielen. Am Ende ist dies aber für alle Seiten ein Gewinn: Der Website-Betreiber, der das Werbebanner einblendet, erhält in der Regel pro Klick eine Gebühr und kann so seine Website finanzieren. Die Werbenetzwerke wie Awin, Adcell oder Superclix bekommen von den Shop-Betreibern meist eine Umsatzbeteiligung, falls dieser Artikel auch wirklich gekauft wird. Und der Shop hat schließlich das Produkt erfolgreich an den Kunden abgesetzt.

Machen Sie am besten einmal den Selbsttest: Löschen Sie alle Cookies in Ihrem Browser. Eine genaue Anleitung dazu für die gängigsten Browser finden Sie auf den folgenden Seiten. Rufen Sie anschließend die Startseite von Amazon auf, und melden Sie sich mit Ihrem Amazon-Konto an. Allein nach dieser Aktion hat Amazon schon insgesamt 13 Cookies gespeichert!

In der Cookie-Datenbank Cookiepedia erfahren Sie mehr über die einzelnen Cookies.
Vergrößern In der Cookie-Datenbank Cookiepedia erfahren Sie mehr über die einzelnen Cookies.

Möchten Sie mehr über die einzelnen Cookies, deren Herkunft und deren Verbreitung erfahren, lohnt sich ein Blick in eine der Cookie-Datenbanken, etwa Cookiepedia .

Datenschutz: In Windows 10 Privatsphäre schützen

Gemäß DSGVO: Sind Tracking-Cookies eigentlich erlaubt?

Jede Website, die Cookies einsetzt, muss beim ersten Besuch die Genehmigung des Anwenders dafür einholen.
Vergrößern Jede Website, die Cookies einsetzt, muss beim ersten Besuch die Genehmigung des Anwenders dafür einholen.

Natürlich darf dieses Tracking Ihrer Surfgewohnheiten nicht ohne Ihre Zustimmung erfolgen. Seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Frühjahr 2018 gelten strengere Auflagen. Sie sehen beim ersten Aufruf einer Website auch oben oder unten am Bildschirmrand einen Hinweis über das Setzen von Cookies. Die meisten haben Sie sicherlich achtlos weggeklickt. Wenn Sie diese jedoch einmal genau durchlesen, sehen Sie, welche weitreichenden Rechte die Website-Betreiber von Ihnen einfordern. Der Text auf der Nike-Website lautet beispielsweise: „Nike verarbeitet Informationen über Ihren Besuch unter Einsatz von Cookies, um die Leistung der Website zu verbessern, das Teilen von Informationen in sozialen Netzwerken zu erleichtern und auf Ihre Interessen zugeschnittene Werbung anzubieten“. Sobald Sie dies mit OK bestätigen, haben Sie der Datenschutz-und Cookie-Richtlinie zugestimmt. Ansonsten können Sie die Seite nicht weiter nutzen.

Die beiden letzten Punkte sind die Entscheidenden: vereinfachtes Teilen von Informationen in sozialen Netzwerken und individualisierte Werbung. Ähnliche Meldungen haben inzwischen die meisten Websites eingebaut. Damit ist auch die Nutzung von Marketingnetzwerken mit individualisierter Werbung aus rechtlichen Gesichtspunkten kein Problem.

Tracking-Cookies: Alle wichtigen Infos

Browser

Cookie-Übersicht

Inkognito-Modus (Pfad)

Inkognito-Modus*

Einstellung Drittanbieter-Cookies

Einstellung Cookies blockieren

Do Not Track

Google Chrome

Einstellungen / Erweitert / Datenschutz und Sicherheit / Website-Einstellungen / Cookies / Alle Cookies und Websitedaten anzeigen

Drei Punkte / Neues Inkognito-Fenster

Strg-Shift-N

Einstellungen / Erweitert / Datenschutz und Sicherheit / Website-Einstellungen / Cookies / Drittanbieter-Cookies blockieren

Einstellungen / Erweitert / Datenschutz und Sicherheit / Website-Einstellungen / Cookies / Blockiert

Einstellungen / Erweitert / Datenschutz und Sicherheit / Bei Browserzugriffen eine „Do Not Track“-Anforderung mitschicken

Internet Explorer

Einstellungen / Allgemein / Einstellungen / Temporäre Internetdateien / Dateien anzeigen

Zahnrad / Sicherheit / Inprivate-Browsen

Strg-Shift-P

Internet-optionen / Datenschutz / Erweitert / Cookies von Erstanbietern

Internetoptionen / Daten-schutz / Erweitert / Cookies von Drittanbietern

Zahnrad / Sicherheit / „Do Not Track“ Anforderungen aktivieren

Microsoft Edge

Drei horizontale Punkte rechts oben / Entwicklungs-tools / Cookies

Drei Punkte / Neues Inprivate-Fenster

Strg-Shift-P

Einstellungen / Datenschutz und Sicherheit / Cookies / Nur Cookies von Drittanbietern blockieren

Einstellungen / Datenschutz und Sicherheit / Cookies / Alle Cookies blockieren

Einstellungen / Datenschutz und Sicherheit / Daten-schutz / Do Not Track

Mozilla Firefox

Einstellungen / Datenschutz & Sicherheit / Cookies & Website-Daten / Daten verwalten

Drei Striche / Neues privates Fenster

Strg-Shift-P

Einstellungen / Datenschutz & Sicherheit / Seitenelemente blockieren / Benutzerdefiniert / Cookies / Alle Cookies von Drittanbietern

Einstellungen / Datenschutz & Sicherheit / Seitenelemente blockieren / Benutzerdefiniert / Cookies / Alle Cookies

Einstellungen / Datenschutz & Sicherheit / Seitenelemente blockieren / „Do Not Track“

Glücklicherweise haben Sie direkten Einfluss darauf, wie sehr Sie sich von den verschiedenen Websites ausspionieren lassen wollen. Darüber hinaus verzichten Sie natürlich auch auf gewisse Komfortfaktoren wie die Speicherung der Log-in-Daten, wenn Sie Cookies von Ihrem Computer verbannen.

Deswegen bieten Ihnen die meisten Browser-Hersteller entweder bereits im Standard und über verschiedene Plug-ins die Möglichkeit, Cookies zu verwalten und das Setzen zu kontrollieren. Dies geht vom manuellen Löschen einzelner Cookies über das komplette Löschen aller Cookies beim Schließen des Browsers bis hin zur selektiven, Website-bezogenen Verwaltung.

Am einfachsten ist sicherlich das Löschen aller Cookies nach dem Beenden des Browsers. Diese Funktion wird von allen aktuellen Browsern unterstützt. Damit haben Sie das Tracking Ihres Internetausflugs auf eine Session Ihres Browsers beschränkt. Sobald Sie diesen schließen, werden automatisch auch alle Cookies mit gelöscht.

Genaue Analyse: Welche Cookies setzt eine Webseite?

Mit dem Onlinedienst Web Cookies können Sie das Cookie-Verhalten einer Website analysieren.
Vergrößern Mit dem Onlinedienst Web Cookies können Sie das Cookie-Verhalten einer Website analysieren.

Falls Sie an der einen oder anderen Stelle nicht auf die Komfortfunktionen verzichten möchten, welche Ihnen das Speichern von Cookies bietet, dann sollten Sie Ihr individuelles Regelwerk schaffen. Dafür ist es aber wichtig, erst einmal genauer zu analysieren, welche Cookies eine Website setzt und welche technischen und funktionalen Hintergrund diese besitzen.

Einen guten Einstieg hierfür bietet Ihnen die Website Web Cookies  mit dem „Web Cookies Scanner“. Geben Sie auf der Web-Cookies-Website die zu untersuchende Website ein, und starten Sie die Analyse. Der Dienst untersucht, wie viele Cookies die Website setzen möchte und welche Absichten sie damit verfolgt.

Wir haben als Beispiel die ebay.de-Website analysiert. Web Cookies meldet zurück, dass beim Aufruf von ebay.de insgesamt 14 Cookies gespeichert werden, darunter auch mehrere Tracking-Cookies mit einer Lebensdauer von 365 Tagen. Damit sind Ihre Suchen für längere Zeit transparent und können auch von Werbenetzwerken genutzt werden.

Wenn Sie nicht auf einen solchen externen Dienst zurückgreifen oder die bereits gespeicherten Cookies analysieren möchten, gibt es abhängig vom Browser verschiedene Wege. Nicht alle haben in ihrer aktuellen Version die Möglichkeit vorgesehen, die einzelnen Cookies individuell zu untersuchen.

Online-Shopping: Die Tricks der Vergleichsportale

Cookies im Browser gezielt verwalten

In Google Chrome können Sie in den Einstellungen alle abgelegten Cookies sichten.
Vergrößern In Google Chrome können Sie in den Einstellungen alle abgelegten Cookies sichten.

Jeder Browser bietet Ihnen eine Übersicht aller Cookies mit mehr oder weniger Optionen, um die Cookies zu verwalten. Im Folgenden beschreiben wir, wie Sie zu der Übersicht finden. Alternativ finden Sie die Infos in der Tabelle.

Chrome: Google Chrome hat, wenn auch etwas versteckt, eine komplette Verwaltung der Cookies integriert. Sie finden diese unter „Einstellungen / Erweitert / Datenschutz und Sicherheit / Website-Einstellungen / Cookies / Alle Cookies und Websitedaten anzeigen“. In der Übersicht sehen Sie alle Cookies, die der Google-Browser auf Ihrem Computer von den verschiedenen Websites erhalten und gespeichert hat.

Ein Klick auf ein einzelnes Cookie zeigt dessen Inhalte. Sie können an dieser Stelle Cookies flexibel löschen – einzeln, alle einer Website oder alle für Chrome relevanten. Falls Sie direkt beim Surfen sehen möchten, welche Cookies eine Website setzt, empfehlen wir Ihnen die Nutzung der Chrome-Erweiterung EditThisCookie . Damit rufen Sie eine Übersicht aller gesetzten Cookies einer Website direkt über ein Symbol in der Browserleiste auf.

Um sich in Firefox die Cookies einer aufgerufenen Webseite anzusehen, bedarf es einer Browser-Erweiterung namens Cookie-Editor.
Vergrößern Um sich in Firefox die Cookies einer aufgerufenen Webseite anzusehen, bedarf es einer Browser-Erweiterung namens Cookie-Editor.

Firefox: Bei Firefox finden Sie die Übersicht aller gespeicherten Cookies unter „Einstellungen / Datenschutz & Sicherheit / Cookies & Website-Daten / Daten verwalten“. Allerdings sehen Sie an dieser Stelle lediglich eine Auflistung, welche Websites wie viele Cookies gespeichert haben. Die Inhalte bleiben leider verborgen. Dies lässt sich jedoch einfach über ein Add-on wie den Cookie-Editor ändern. Dieser zeigt Ihnen analog zu EditThisCookie, welche Cookies die Website gesetzt hat. Möchten Sie alle bereits gespeicherten Cookies untersuchen, ergänzt der Cookie Quick Manager  die fehlenden Funktionen.

Internet Explorer: Dem Internet Explorer merken Sie das Alter an: Eine komfortable Übersicht und Verwaltung der Cookies hatte Microsoft nicht vorgesehen und im Laufe der Zeit auch nicht entwickelt. Zumindest wurde die Analyse der Cookies in den Browser integriert: über „Einstellungen / Allgemein / Einstellungen / Temporäre Internetdateien / Dateien anzeigen“ gelangen Sie in den Ordner, in welchem der Browser die Cookies speichert. Mithilfe eines Texteditors können Sie diese einzeln anzeigen beziehungsweise im Internet Explorer individuell löschen. Möchten Sie es ein wenig komfortabler, dann hilft Ihnen das Zusatzprogramm IECookiesView  weiter. Es zeigt alle gespeicherten Cookies in einer graphischen Oberfläche an, allerdings ist diese nicht in den Internet Explorer integriert, sondern nur als Zusatzprogramm erhältlich.

Im Edge-Browser von Microsoft ist die Ansicht der Cookies nur über die hauseigenen Entwicklungstools möglich.
Vergrößern Im Edge-Browser von Microsoft ist die Ansicht der Cookies nur über die hauseigenen Entwicklungstools möglich.

Edge: Beim Edge-Browser ist das Anzeigen der Cookies nur für die aktuell aufgerufene Website möglich und dies auch nur über Umwege: Rufen Sie dazu die gewünschte Website auf, und öffnen Sie anschließend über die drei horizontalen Punkte rechts oben die „Entwicklungstools“. Dort finden Sie in der linken Fensterhälfte den Punkt „Cookies“, darunter die Websites, die ein Cookie generiert haben. Über das Kontextmenü können Sie einzelne Cookies oder auch alle Cookies einer Website löschen.

Quick-and-Dirty-Methode: Cookies generell aussperren

Jeder Browser besitzt einen Inkognito-Modus, bei dem weder der Verlauf noch Cookies gespeichert werden.
Vergrößern Jeder Browser besitzt einen Inkognito-Modus, bei dem weder der Verlauf noch Cookies gespeichert werden.

Nachdem Sie nun wissen, welche Websites mehr über Sie, Ihre Suchen und Ihr Surfverhalten erfahren möchten, können Sie selbst entscheiden, wie Sie damit umgehen. Die einfachste Methode ist sicherlich, Cookies entweder komplett oder für eine bestimmte Zeit auszusperren. Sehr wirkungsvoll und bereits voll in jeden Browser integriert ist der Inkognito-Modus. Haben Sie diesen aktiviert (siehe Tabelle), werden keine temporären Daten und Cookies lokal abgelegt. Sobald Sie den Browser im Inkognito-Modus schließen, steht der Standard-Modus wieder zur Verfügung.

Die aktuellen Browser ermöglichen es darüber hinaus, nur die Drittanbieter-oder Tracking-Cookies oder komplett alle Cookies generell nicht zu speichern (siehe Tabelle). 

Doch Achtung: Gerade wenn Sie alle Cookies blockieren, kann es unter Umständen dazu führen, dass bestimmte Websites nicht mehr wie gewünscht funktionieren oder Sie zumindest nicht auf alle Funktionen zugreifen können.

Ausnahmen: So verhinden Sie das Löschen von Cookies

Bei Chrome und Firefox können Sie Ausnahmen für Websites einrichten, bei denen die zuvor festgelegten Regeln nicht gelten.
Vergrößern Bei Chrome und Firefox können Sie Ausnahmen für Websites einrichten, bei denen die zuvor festgelegten Regeln nicht gelten.

Bei Google Chrome und dem Firefox-Browser von Mozilla können Sie jedoch auch für einzelne Websites Ausnahmen definieren und diese beispielsweise vom Löschen der Cookies ausschließen. Die Weboberfläche von Whatsapp merkt sich beispielsweise, ob der Browser berechtigt ist, und Sie können sich das erneute Abscannen des QR-Codes sparen.

Beim Firefox-Browser finden Sie die Option ebenfalls unter „Datenschutz & Sicherheit“ im Abschnitt „Cookies und Website-Daten“. Rufen Sie den Punkt „Berechtigungen verwalten“ auf, und hinterlegen Sie die gewünschten Adressen. In unserem Beispiel sind das  http://web.whatsapp.com  und  https://web.whatsapp.com .

Auch bei Google Chrome finden Sie das Ganze unter „Datenschutz und Sicherheit“ im Menü „Website-Einstellungen / Cookies“. Im Bereich „Zulassen“ geben Sie entsprechend die URLs an, welche vom Löschen der Cookies ausgeschlossen werden sollen.

Do Not Track: Der digitale „Keine Werbung“-Aufkleber

Alle gängigen Browser besitzen eine Do-Not-Track-Funktion.
Vergrößern Alle gängigen Browser besitzen eine Do-Not-Track-Funktion.

Unter Umständen sind Sie bei Ihren Streifzügen durch die Browser-Einstellungen bereits auf die Option „Do Not Track“ gestoßen oder haben darüber bereits gelesen. Sie teilen damit der aufgerufenen Website mit, dass sie keine Daten zur Erstellung von Nutzerprofilen erheben darf. Es gibt jedoch aktuell keine rechtliche Handhabe, welche die Websitebetreiber dazu zwingt, dieser Bitte Ihrerseits nachzukommen.

Als einzige Schutzmaßnahme für Ihre Privatsphäre ist somit das Setzen dieses Schalters sicherlich nicht ausreichend. Als Ergänzung zu den vorherigen Maßnahmen kann es aber auch nicht schaden. Wie Sie das Do Not Track einrichten, finden Sie in der Tabelle.

Fazit: Vor-und Nachteile

Überlegen Sie sich gut, wie viel Sie von sich preisgeben möchten und welche Informationen Sie bewusst verbergen. Das automatische Löschen der Cookies am Ende einer Browsersitzung bringt Vor-und Nachteile: Sie sind auf der einen Seite nicht mehr ganz so gläsern, dafür verzichten Sie an der einen oder anderen Stelle auch auf Komfortfunktionen. Sie müssen sich außerdem bei verschiedenen Diensten immer wieder neu anmelden, da die Anmeldeinformationen nicht vorgehalten werden. Einige Browser wie Google Chrome lassen, wie ausgeführt, an dieser Stelle jedoch auch Ausnahmeregelungen zu.

Wenn Sie zumindest die Drittanbieter-Cookies sperren, bleiben die Marketingnetzwerke außen vor. Damit weiß nur die entsprechende Website um Ihre Interessen und Suchanfragen und posaunt diese nicht in das komplette Internet hinaus.

Die Themen in Tech-up Weekly #158:

► (00:28) AMD Ryzen 9 3950X - neue Gaming-CPU mit 16 Kernen:
www.pcwelt.de/news/AMD-Ryzen-9-3950X-Neue-Gaming-CPU-mit-16-Kernen-10607792.html

► (02:50) Spiele-Abos von Microsoft…: www.pcwelt.de/news/Xbox-Game-Pass-fuer-Windows-PCs-mit-100-Spielen-gestartet-10607682.html

►…und Ubisoft:
www.pcwelt.de/news/Uplay-Alle-Ubisoft-PC-Spiele-fuer-14-99-Euro-Monat-10607757.html

► (04:51) Xbox Project Scarlett: www.pcwelt.de/news/Xbox-Scarlett-mit-8K-und-Raytracing-Unterstuetzung-10607631.html

► (06:21) Mozilla: Firefox-Browser soll Premium-Modell erhalten
www.pcwelt.de/news/Mozilla-Firefox-Browser-soll-Premium-Modell-erhalten-10607922.html

(07:45) Quick-News:

► 5G-Auktion beendet - Bund erhält 6,5 Milliarden Euro: www.pcwelt.de/news/5G-Auktion-ist-beendet-Bund-erhaelt-6-5-Milliarden-Euro-10609451.html

► Google ist nicht mehr die wertvollste Marke der Welt: www.pcwelt.de/news/Google-nicht-mehr-wertvollste-Marke-der-Welt-10608186.html

► AMD Radeon RX 5700 (XT): Navi-Grafikkarten schneller & günstiger als Nvidia GeForce RTX: www.pcwelt.de/news/AMD-Radeon-RX-5700-XT-Navi-Grafikkarten-schneller-guenstiger-als-Nvidia-GeForce-RTX-10608123.html

► Bundeswehr will deutsche Laserkanone einsetzen: www.pcwelt.de/news/Bundeswehr-will-deutsche-Laserkanone-einsetzen-10608661.html

► Nintendo Switch: The Witcher 3 und neues Zelda-Spiel angekündigt:
www.pcwelt.de/news/Nintendo-Switch-The-Witcher-3-und-neues-Zelda-Spiel-angekuendigt-10608697.html

► Dropbox erhält ein großes Update - künftig alles auf einer Oberfläche:
www.pcwelt.de/news/Dropbox-erhaelt-ein-grosses-Update-kuenftig-alles-auf-einer-Oberflaeche-10608773.html

► (09:54) Kommentar der Woche

(10:46) Fail der Woche:

► Nach WC-Stream: "DrDisrespect" von Twitch gebannt:

www.pcwelt.de/news/Nach-WC-Stream-DrDisrespect-von-Twitch-gebannt-10609237.html

► Zum PC-WELT T-Shirt-Shop:
www.pcwelt.de/fan


PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1874251