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Sprechen Sie Googlisch?

22.09.2010 | 18:24 Uhr | Benjamin Schischka

Damit Sie ohne Umschweife an Ihr (Such-)Ziel gelangen, ist es notwendig, dass Google Sie optimal versteht. Ein Beispiel: Sie suchen nach einem Ausdruck in einer bestimmten Schreibweise, etwa „die besten MP3s“ und geben deshalb diese drei Worte (ohne Anführungszeichen) in das Google-Suchfeld ein. Prompt erhalten Sie fast 3 Millionen Treffer, darunter Seiten auf denen die Wörter „die“, „besten“ und „MP3s“ bunt verstreut liegen. Wenn Sie die Suche in Anführungszeichen starten, werden Ihnen nur Ergebnisse mit der exakten Wortabfolge präsentiert – in unserem Fall rund 500.

Innerhalb der Anführungszeichen können Sie Google weitere Suchwünsche mitteilen. Ein vielseitiges Instrument ist dabei das Sternchen (*). An die Eingabe „MP3“ gehängt („MP3*“), findet man mit dem Platzhalter sowohl den Singular, also „MP3“, als auch den Plural („MP3s“). Eine Suche nach „die * MP3s“ fördert nicht nur die besten, sondern auch die tollsten, meisten oder die Lieblings-MP3s zutage. Mehrere Sternchen in Folge stehen für mehrere Platzhalter hintereinander.

Mit einem vorangestellten Minus-Zeichen können Sie Ihre Suche weiter einschränken. Interessieren Sie sich beispielsweise generell für alle MP3s, mit Ausnahme einiger Interpreten, könnte Ihre Sucheingabe „MP3*“-Heino“ (mit Anführungszeichen) lauten.

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