247971

Speichertakt erhöhen

17.03.2008 | 11:11 Uhr | Christian Löbering, Verena Ottmann

Neben den Speicher-Timings können Sie im Bios auch den Speichertakt ändern. Zur Auswahl stehen Werte, die Sie bereits von den Speicherspezifikationen kennen – also etwa 400, 533, 667 und 800 MHz.

Möchten Sie Speicher außerhalb seiner Spezifikation betreiben, beispielsweise einen 400-MHz-Riegel mit 533 MHz, sollten Sie zuvor die Zugriffszeit (CAS Latency) erhöhen. Eventuell bringt Ihnen das mehr Optionen bei der Wahl des Speichertakts. Für mehr Stabilität sollten Sie darüber hinaus die Speicherspannung heraufsetzen.

Bei AMD-Systemen hängt der Speichertakt vom Prozessor- respektive Referenztakt ab. So läuft beispielsweise bei einem 2-GHz-Prozessor DDR333-Speicher mit 166 MHz bei einem automatisch generierten RAM-Teiler von 12 (2000/12=166). Steckt jedoch eine 2,2-GHz-CPU in der gleichen Platine, erhöht sich der RAM-Teiler auf 14 und der Speichertakt auf 157 MHz (2200/14=157). Um nun einen bestimmten Speichertakt zu bekommen, müssen Sie den CPU-Takt via Multiplikator so weit erhöhen, bis bei der Division durch den RAM-Teiler das gewünschte Ergebnis herauskommt.

Bei Intel-Plattformen führt das Speicher-Tuning über den FSB (Front Side Bus): Verwenden Sie zum Beispiel DDR266-RAM (133 MHz) auf einer Platine mit 266 MHz FSB, muss der RAM-Teiler auf 2:1 stehen, um den Riegel mit den spezifizierten 133 MHz zu betreiben. Wäre der RAM-Teiler auf 1:1 gesetzt, würde der Speicher theoretisch mit 266 MHz arbeiten - was einem DDR533-Riegel entspräche.

PC-WELT Marktplatz

247971