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So nutzen Sie das Mediencenter XBMC (Kodi) optimal

15.07.2016 | 09:05 Uhr |

Weil Kodi so viele Funktionen bietet und auf zahlreichen Plattformen läuft, hat sich das kostenlose Mediacenter-Tool schlechthin etabliert. Unsere Tipps dazu finden Sie hier.

Vielleicht sind die Softwareentwickler einfach noch nicht draufgekommen: „ Kodi – das Mediacenter “ wäre nicht nur ein selbstbewusster Werbe-Claim – die Aussage trifft es auch inhaltlich. Denn Kodi stellt eine leistungsfähige Mediacenter-Software dar, die sich auf dem PC unter Windows, Linux und Mac-OS und auf günstiger Hardware fürs Wohnzimmer installieren lässt. Dazu zählen Amazon Fire TV , der kleinere Fire TV Stick und der Platinenrechner Raspberry Pi . Statt also Hunderte Euro für einen Home Theater PC (HTPC) auszugeben, reichen als Hardware-Investition schon 40 Euro. Anlass genug für PC-WELT, die aktuelle Version 16 mit ihren neuen Funktionen ausführlich vorzustellen.

Der Ratgeber beschreibt zunächst die wichtigsten Funktionen des Programms, darüber hinaus zeigen wir, wie Sie Kodi auf dem Fire TV Stick und dem Raspberry Pi installieren. Gerade im Wohnzimmer darf schließlich nicht die bequeme Fernbedienung fehlen, schließlich möchte niemand mit Computertastatur und Maus auf dem Sofa hantieren.

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Kein DVD-Player: Windows 10 ohne Mediacenter-Software

Mit Windows 10 hat sich Microsoft endgültig vom Konzept der Mediacenter-Software verabschiedet, mehr als zehn Jahre nach der ersten „Media Center Edition“ von XP. Dieser Schritt war lange absehbar, das US-Unternehmen hatte das Thema schon jahrelang stiefmütterlich behandelt. Selbst die Möglichkeit zum Abspielen einfacher Film-DVDs fehlt inzwischen im aktuellen Betriebssystem, so dass man sich mit Tools wie dem VLC-Mediaplayer helfen muss. Dass aber trotz Smart-TVs und smarter Zuspieler á la Apple TV und Co. der Bedarf nach einer leistungsfähigen Software da ist, zeigt der große Erfolg von Kodi. Installieren Sie das Programm zum Kennenlernen auf einem Windows-PC, den Sie zunächst per Tastatur und Maus steuern. Achten Sie beim Setup darauf, dass alle Add-ons aktiviert sind. Ein Häkchen am Schluss vor „Run Kodi“ startet die Software.

Bevor es richtig losgeht, raten wir, über „System -> Settings -> Appearance -> International“ Sprache, Region, Tastaturlayout, Zeitformat, Temperatureinheit und so weiter auf die gewohnten Einheiten umzustellen.

In den meisten Fällen ist die Zusatzsoftware Argus TV zwar nicht erforderlich, sie bietet jedoch einige zusätzliche Komfortfunktionen – auch für Kodi.
Vergrößern In den meisten Fällen ist die Zusatzsoftware Argus TV zwar nicht erforderlich, sie bietet jedoch einige zusätzliche Komfortfunktionen – auch für Kodi.

Bilder, Musik und Videos: Das Prinzip mit den Kodi-Add-ons

Schon der erste Blick auf die Programmoberfläche zeigt, worum es bei Kodi auch geht: nämlich um Bilder, Filme und Musik. Wie lassen sich die Multimedia-Inhalte im weiteren Sinn nun in das Mediacenter einbinden?

Zum einen erkennt die Software interne und externe Festplatten, angesteckte Datenträger, Netzwerkfestplatten (NAS) und andere Laufwerke oder Server wie die Fritzbox im Heimnetz. Die Verzeichnisse binden Sie mit einem Klick auf einen der drei genannten Bereiche auf dem Kodi-Homescreen und danach auf „Dateien -> … hinzufügen -> Durchsuchen“, Auswählen eines Ordners und „OK“ ein. Im letzten Schritt benennen Sie die Quelle wie gewünscht und schließen mit „OK“ ab. Haben Sie auf diese Weise einen Ordner mit Fotos eingebunden, erscheint dieser im Bildermenü.

Im Prinzip funktioniert das bei Musik, Filmen und Serien analog. Weil diese kommerziellen Inhalte jedoch in aller Regel Metadaten (wie MP3-Tags) enthalten, sollten Sie Musik-und Videoquellen im letzten Schritt noch zur Bibliothek hinzufügen. Kodi fragt automatisch danach. So lässt sich später einfacher nach den Inhalten wie Alben, Künstlern, Serien, Genre und so weiter suchen.

Darüber hinaus hat Kodi bei Bildern, Musik und Videos eine Reihe sogenannter Add-ons integriert. Dabei handelt es sich um Erweiterungen, die einem bestimmten Zweck dienen beziehungsweise eine spezielle Quelle einbinden: der persönliche Flickr-Account für Fotos ist ein Beispiel. Diese Add-ons installieren Sie nach Anwahl der jeweiligen Rubrik, also zum Beispiel „Bilder“, „Bilder-/Musik-/Video-Add-ons -> Mehr“. Nun erscheint eine Liste, aus der Sie die Add-ons auswählen und aktivieren.

Egal, ob von der Fritzbox, der NAS oder von einem freigegebenen Laufwerk auf dem PC: Kodi holt Fotos, Musik und Videos per Stream auf den Fernseher.
Vergrößern Egal, ob von der Fritzbox, der NAS oder von einem freigegebenen Laufwerk auf dem PC: Kodi holt Fotos, Musik und Videos per Stream auf den Fernseher.

Gehen Sie die Listen aufmerksam durch; an dieser Stelle lassen sich auch Cloudspeicher wie Microsoft OneDrive einbinden. Die Prozedur differiert von einem Cloud-Add-on zum anderen Cloud-Add-on, je nachdem, wie die Softwareentwickler die Zugriffsrechte für Ihren persönlichen Onlinespeicher definieren. Im Einzelfall sind die Schritte für die Einrichtung etwas mühsam, sie sind jedoch meist gut erklärt und somit nachvollziehbar.

Ebenfalls kein Problem stellt natürlich das Abspielen einer Film-DVD oder -Blu-ray dar. Sobald die Scheibe im Laufwerk steckt, zeigt Kodi auf dem Homescreen die Option „Disc abspielen“. Dann geht es wie bei jedem Player weiter, und Sie können sich mit Maus, Tastatur oder Fernbedienung (siehe Kasten) durch das Filmmenü hangeln.

Fernbedienung: Steuerung per App

Haben Sie Kodi auf dem Fire TV installiert, steuern Sie Hard-und Software wie gewohnt mit der zum Gerät gehörenden Bluetooth-Fernbedienung. Darüber hinaus unterstützt Kodi einige IR-Fernbedienungen und teilweise solche nach dem CEC-Standard (Consumer Electronics Control). Eine Übersicht finden Sie im Internet-Wiki .

Einfach zu konfigurieren, bequem in der Handhabung und gratis sind die Remote-Control-Apps auf dem Smartphone oder Tablet, sofern das Mobilgerät per WLAN ins Heimnetz eingebunden ist. In Kodi selbst – also auf PC, Fire TV, Raspberry Pi – aktivieren Sie über „Optionen -> Dienste -> Webserver -> Steuerung über http erlauben“ sowie über „Optionen -> Dienste -> Fernbedienung -> Fernsteuerung … auf anderen Rechnern zulassen“ die Fremdbedienung. Nun installieren Sie eine Remote App, die Sie über das Stichwort „Kodi“ im Appstore oder Google Play Store finden. Wir zeigen es unter Android mit „Yatse“. Nach dem Aufrufen der App tippen Sie auf „Host hinzufügen -> + -> XBMC/Kodi -> Überspringen -> Weiter“ und fügen im Feld „Host IP“ die IP-Adresse des Gerätes ein, auf dem Kodi läuft. Bei Fire TV finden Sie sie in „Einstellungen -> System -> Info -> Netzwerk“.

Zurück in der App, muss im Feld für den Webserver-Port „8080“ stehen, sofern die Voreinstellung in Kodi nicht geändert wurde. Mit „Host hinzufügen“ verbinden sich beide Geräte, und das Mediacenter lässt sich per App steuern. Für iOS und Android steht die App „Official Kodi Remote“ zur Verfügung.

Besonderheiten: Inoffizielle Add-ons, Appstore und Youtube

Aufgrund der vielen Funktionen von Kodi können wir nicht auf jede einzelne eingehen. Ein Tipp darf aber nicht fehlen: Nicht alles findet man dort, wo man es vermutet. So fehlt anfangs beispielsweise die Fernsehfunktion, während die Mediatheken der TV-Sender oder auch einzelne Senderstreams bereits als fertige Video-Add-ons bereitstehen.

Kodi selbst listet übrigens nur die „offiziellen“ Add-ons auf, ebenso die zugehörige Webseite – immerhin sind alleine hier weit über tausend verzeichnet. Daneben existieren im Internet unzählige inoffizielle Sammlungen , meist in Form gepackter Zip-Archive.

Bevor Sie diese in Kodi über „Optionen -> Addons -> Aus Zip-Datei installieren“ aufspielen, überprüfen Sie den Download zunächst mit einem aktuellen Virenscanner oder über den Prüfdienst Virustotal . Denn die Quellen sind inoffiziell.

Das Einbinden der Cloudspeicher in Kodi, hier am Beispiel von Microsoft Onedrive, ist anfangs etwas mühsam. Dafür erfolgt später der Zugriff auf die Inhalte in Kodi umso einfacher.
Vergrößern Das Einbinden der Cloudspeicher in Kodi, hier am Beispiel von Microsoft Onedrive, ist anfangs etwas mühsam. Dafür erfolgt später der Zugriff auf die Inhalte in Kodi umso einfacher.

Ach ja, ein Add-on soll gesondert erwähnt werden: nämlich der Add-on Installer, der quasi als „Appstore für Kodi“ fungiert. Laden Sie die aktuelle Fassung aus dem Versionsarchiv , und installieren diese wie für Zip-Dateien beschrieben. Danach rufen Sie sie über die Programmrubrik auf der Bedienoberfläche von Kodi auf.

Youtube als wichtiges Video-Add-on haben wir bisher nicht erwähnt. Damit gab es in den vergangenen Monaten eine Reihe Probleme, weil der Entwickler das Addon nicht weiter unterstützte. Die Arbeit haben nun andere übernommen: Wir haben die aktuelle Version aus dem Web heruntergeladen und das ZIP-Archiv installiert. Alle Online-Videos zeigte Kodi problemlos.

Kodi auf dem Raspberry Pi installieren

Der Raspberry Pi 3 stellt neben dem Fire TV Stick (jeweils rund 40 Euro) eine günstige Hardware dar, mit der sich Kodi auf praktisch jedem Fernseher nutzen lässt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die schlanke Linux-Distribution Open Elec mitsamt Kodi auf die Rechnerplatine aufspielen – ganz ohne Linux-Kenntnisse! Neben dem Raspberry Pi mit Netzteil, Maus, Tastatur und eventuell WLAN-Stick benötigen Sie eine Micro-SD-Karte mit mindestens zwei GByte.

So geht’s: Installieren und starten Sie auf Ihrem Windows-PC das Tool Win32 Disk Imager . Wählen Sie im Feld „Image File“ das für Ihr Raspberry-Modell passende Open-Elec-Image, dahinter den Laufwerksbuchstaben der im PC ein-beziehungsweise per Cardreader angesteckten SD-Karte und übertragen den Inhalt mit „Write -> Yes“.

Ist dies abgeschlossen, entnehmen Sie die Speicherkarte und stecken sie in den Kartenslot auf der Unterseite des Raspberry Pi. Den Fernseher oder Monitor schließen Sie per HDMI an die Platine an; zum erstmaligen Einrichten empfehlen sich wieder USB-Maus und -Tastatur. Sobald Sie den Minirechner über die Micro-USB-Buchse mit Strom versorgen, bootet dieser, konfiguriert sich selbst und zeigt nach ein bis zwei Minuten das Willkommen-Fenster. Folgen Sie dem Setup-Assistenten jeweils mit „Next“, richten Sie gegebenenfalls das WLAN ein und übernehmen die Voreinstellungen. Das war es schon, denn die Kodi-Oberfläche kennen Sie ja bereits.

Konfiguration und alles Weitere beschreibt der Hauptartikel, die Fernbedienung per App der Kasten. Übrigens: Nach der Erstkonfiguration startet Kodi auf dem Raspberry Pi bei jedem späteren Start in rund 15 Sekunden.

Fernsehen, EPG und Videorecorder über Kodi – ganz ohne TV-Tuner

Das richtige Youtube-Add-on zu finden war im Frühjahr nicht ganz einfach, weil sich der Entwickler zurückgezogen hatte. Inzwischen funktioniert wieder alles problemlos.
Vergrößern Das richtige Youtube-Add-on zu finden war im Frühjahr nicht ganz einfach, weil sich der Entwickler zurückgezogen hatte. Inzwischen funktioniert wieder alles problemlos.

Eine der Kernfunktionen von Mediacenter-Software bleibt natürlich das Fernsehen, inklusive komfortablem Programmführer (EPG) und Videorecorder. All dies bietet Kodi und sogar ohne Tuner-Hardware, ein Internetanschluss genügt. Stattdessen kommt das Fernsehsignal per IPTV auf den Monitor oder Fernseher, Kodi-typisch natürlich über ein Add-on.

Installieren Sie also über „Optionen -> Addons -> Benutzer-Addons -> PVR-Clients -> PVR IPTV Simple Client“ den Dienst für den Fernsehempfang. Öffnen Sie mit einem Mausklick die „Addon-Informationen“ und wählen Sie links den Eintrag „Konfigurieren“. Daraufhin erscheinen die drei Reiter „Allgemein“, „EPG-Einstellungen“ und „Senderlogos“, auf denen Sie drei spezifische Einträge vornehmen: Im ersten Register geben Sie als M3U Wiedergabelisten-URL http://tv.iptv.ink/iptv.ink ein, im zweiten als XMLTV-URL http://epg.iptv.ink/iptv.epg.gz und im dritten hinter Basis-URL der Senderlogos http://logo.iptv.ink/ .

Bestätigen Sie die Eingaben mit „OK“ und „aktivieren“ Sie das Add-on nach erneutem Aufrufen. Den TV-Empfang an sich schalten Sie im allgemeinen Optionen-Menü über den Eintrag „TV -> Allgemein -> Aktivieren“ ein. An den übrigen „TV-Einstellungen“ ändern Sie nichts. Wenn Sie Kodi nun neu starten, zeigt die Bedienoberfläche den neuen Eintrag „TV“ inklusive den Untermenüs „Kanäle“, „EPG“, „Aufnahmen“, „Timer“ und „Suchen“.

Tipp: TV-Inhalte an jedes Gerät im Netzwerk streamen

Das IPTV-Add-on bietet Zugriff auf 160 Sender, die Sie über das Kontextmenü („Verwalten“) zu Gruppen zusammenfassen oder über die „Kanalverwaltung“ in der Auflistung verschieben können. Praktisch ist der elektronische Programmführer, der die übliche Zeit-Sender-Matrixübersicht zeigt und durch Anklicken eines Eintrags mehr Informationen sowie einen Button zum Umschalten bietet. Wer statt IPTV einen Tuner (DVB-T/S/C) verwenden möchte, sollte vor dem Kauf unbedingt die Kompatibilität prüfen .

Einen elektronischen Programmführer (EPG) mit einer Übersicht über das Fernsehprogramm bietet Kodi genauso wie Live-IPTV, also ohne zusätzliche Tuner-Hardware.
Vergrößern Einen elektronischen Programmführer (EPG) mit einer Übersicht über das Fernsehprogramm bietet Kodi genauso wie Live-IPTV, also ohne zusätzliche Tuner-Hardware.

Einzig als Videorecorder lässt sich Kodi in dieser Konfiguration nicht verwenden, auch wenn der elektronische Programmführer (EPG) im Prinzip die Schaltfläche „Aufnahmen“ anbietet. Dafür ist dann doch ein TV-Server im Netzwerk oder auf dem gleichen PC erforderlich.

Sehr einfach ist dies mit Argus TV (Windows-Version auf Heft-DVD) möglich, der entsprechende Client findet sich in Kodi als Add-on unter den „PVR-Clients“. Ein ausführliches Wiki erklärt im Internet alle Möglichkeiten, eine sehr gute Zusammenfassung auf Deutsch finden Sie ebenfalls online . Die Recorderkomponente ist beim Setup von Argus übrigens bereits voreingestellt.

Abschließender Tipp zum Live-TV: Wer den WLAN-Repeater mit Kabelempfänger vom Fritzboxhersteller AVM (Fritz WLAN Repeater DVB-C) besitzt, kann das TV-Programm ebenfalls über Kodi sehen .

Kodi auf Fire TV und Fire TV Stick installieren

Die aktuelle Firmware gestattet es mittlerweile, Android-Apps nicht mehr nur per Sideload übers Netzwerk, sondern auch vom USB-Datenträger oder von der Micro-SD-Karte (nur Fire TV 2) zu installieren. Dazu aktivieren Sie in der Amazon-Box die Option „Apps unbekannter Herkunft“, die Sie in „Einstellungen -> System -> Entwickleroptionen“ finden. Formatieren Sie nun den USB-Stick oder die Micro-SD-Karte als FAT32, kopieren die Kodi-Android-APK-Datei darauf und stecken den Datenträger ins Fire TV. Installieren Sie, zum Beispiel per Sprachbefehl, die App „Total Commander“ aus dem Amazon-Appstore und starten Sie sie. Wählen Sie darin das Verzeichnis mit der Kodi-APK und fahren mit „Installieren -> Installieren -> First run“ fort – fertig.

Besitzer des Fire TV Sticks ohne Cardreader legen die Kodi-APK-Datei in einen Cloudspeicher oder schicken sie per Mail auf das Gerät. Alternativ hilft die Sideload-Installation von einem Windows-Rechner (im gleichen Netzwerk) über die Software adbLink . In diesem Fall muss auf dem Amazon-Stick zusätzlich noch die Entwickleroption „ADB Debugging“ aktiviert werden.

Fazit: Es gibt viele weitere Möglichkeiten, etwa den Anrufmonitor

Für Kodi stehen alleine mehr als 1000 offizielle Add-ons zur Verfügung, die inoffiziellen noch gar nicht mitgezählt. Die Anpassung der Startseite, die Favoriten, Airplay, das Wetter und vieles mehr haben wir aus Platzmangel nicht einmal erwähnt. Die besten Add-ons gibt es ohnehin nicht, sondern nur persönliche Favoriten. Dem Autor dieses Beitrags gefällt beispielsweise der Fritzbox Callmonitor besonders gut. Eingehende Anrufe zeigt Kodi direkt auf dem Fernseher – und falls in der Fritzbox ein USB-Stick mit Fotos der Kontakte steckt, sogar mit Bildeinblendung. Dieses Beispiel zeigt, wie Kodi Funktionen vom Smartphone oder Tablet übernimmt und das Mobilgerät einfach mal ruhen kann.

Lediglich 40 Euro kostet der Fire TV Stick von Amazon und bietet dafür eine ganze Menge: Filme und Serien streamen, Games zocken und Fotos und Musik auf dem Fernseher nutzen. Wir haben uns in diesem Video genau angeschaut, was der Fire TV Stick kann, wo die Unterschiede zum großen Fire TV liegen und wer den smarten Stick überhaupt braucht.

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