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Spam-Mails schaden auch Provider

25.03.2003 | 13:48 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Ein Grund für das energische Vorgehen von Web.de: Nicht nur die Nutzer von Freemail, auch der Mail-Provider selbst leidet unter den Massen-Mailings. Zwar können sich Freemail-Kunden mit einem Spam-Filter vor den ungebeteten Werbeschreiben etwas schützen - für Club-Mitglieder gibt es zudem einen verbesserten Premium-Spamschutz - doch die Spams belasten die Mail-Server und die gesamte Netzwerk-Infrastruktur von Web.de, verursachen unnötigen Traffic und damit Kosten. Deshalb will das Unternehmen in Zukunft seinen Kampf gegen Spam intensivieren.

Einen Haken hat die Sache aber: Juristisch greifbar sind nur Spammer mit Unternehmenssitz in Deutschland. Erfahrungsgemäß sitzen viele der Störenfriede jedoch im Ausland und sind damit für die deutsche Justiz nicht greifbar. Somit können sich viele Spammer dem juristischen Vorgehen von Web.de und anderer Mail-Provider problemlos entziehen.

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