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Spam, DSL, Java

24.03.2013 | 07:55 Uhr |

Gary Thuerk: Der erste Spammer
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Gary Thuerk: Der erste Spammer

Thuerk wollte Rechner verkaufen. Und verschickte 1978 als Mitarbeiter der Marketingabteilung der Digital Equipment Corporation im damaligen Arpanet recht aggressiv Werbemails an einige Hundert Empfänger, die auf der Arpanet-Mailingliste standen. Einige Hundert Spammails würden heute niemanden mehr beeindrucken, damals aber wollten ihn die Arpanet-Verantwortlichen dafür am liebsten ins Gefängnis stecken lassen, etliche Hassmails gingen zudem an Thuerks Adresse. Wie sich die Zeiten doch ändern. Thuerk verkauft mittlerweile für HP Computerzubehör. Übrigens empfindet Thuerk keinerlei Gewissensbisse für die erste Werbespamwelle, die er losgetreten hat: “ Ich war der erste, der das tat und ich bin stolz darauf“.

John Cioffi: Ohne ihn gäbe es kein DSL
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John Cioffi: Ohne ihn gäbe es kein DSL

Sie surfen mit DSL? Dann danken Sie John Cioffi. Der medienscheue Professor aus Stanford macht nicht nur gerne Musik, sondern beschäftigte sich vor allem intensiv mit der Möglichkeit Breitbandverbindungen über Kupferleitungen aufzubauen. Dabei entwickelte er die Asymmetrical Digital Subscriber Line (ADSL)-Technologie. Cioffi verließ Stanford 1991 und gründete Amati Communications Inc. Später kehrte er nach Stanford zurück, wo er auf dem Gebiet des Dynamic Spectrum Management (DSM) forscht.

James Gosling: Der Vater von Java
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James Gosling: Der Vater von Java

Gosling kam in Kanada zur Welt. Und wurde für das Coden geboren. Als er an seiner Doktorarbeit im Fach Informatik arbeitete, schrieb er eine Multiprozessorvariante des damals weit verbreiteten Betriebssystems Unix. Bei Sun schuf er 1991 zusammen mit anderem Tüftlern die Grundlagen für die objektorientierte Programmiersprache Java, die schon seit langem den Programmiersprachenmarkt beherrscht und mit ihrem speziellen Konzept aus Compiler- und Interpretersprache und Bytecode zum Vorbild für Microsoft .net wurde.

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