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Solaris-Server fallen zurück

15.05.2010 | 09:52 Uhr |

Anders der Erzrivale Sun , dem es bislang nicht gelungen ist, seine technischen Fähigkeiten und Innovationen rund um Solaris-Server in klingende Münze umzusetzen. Die Anteile der Java-Company im Unix-Markt sinken, hinzu kommt die Unsicherheit vieler Kunden, wie es nach der Übernahme durch Oracle weitergehen wird (siehe unten "Was wird aus Suns Servern?"). Hewlett-Packard investiert zwar ebenfalls in seine Unix-Plattformen, ist in Sachen Prozessortechnik aber vom Partner Intel und dessen ItaniumArchitektur abhängig. Die großen Verzögerungen bei der Entwicklung der nächsten CPU-Generation Tukwila bereiteten Kunden Kopfzerbrechen, berichtet Butler. Sollten auch die unabhängigen Softwareanbieter (ISVs) eines Tages das Vertrauen in die Unix-Plattformen von Sun und HP verlieren, bliebe womöglich nur noch IBM als ernst zu nehmender Player übrig. Für Kunden wäre das eine schlechte Nachricht, die wahrscheinlich vor allem eine Folge hätte: das weitere Vordringen von Linux auf x86-Servern.

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