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320 and up, Yimbel und GoMoMeter

25.01.2012 | 10:12 Uhr |

320 and up: „Mobile-first“-Ansatz

320 and up
Vergrößern 320 and up

Andy Clarke verfolgt mit seinem Framework „ 320 and up “ den „Mobile-first“-Ansatz. Bei diesem fangen Entwickler mit der Darstellung auf dem Smartphone an und optimieren die Internetseite dann erst für größere Displays. Das Tool kennt Auflösungen mit einer Breite von 480, 600, 768, 992 und 1.382 Pixel. Das einfache Stylesheet für die kleinen Displays enthält Farb-, Reset- (Grundeinstellungen) und Typografie-Styles. Media Queries laden weitere Styles bei einer höheren Darstellung dazu. So lassen sich lange Ladezeiten vermeiden und die Bedienbarkeit erleichtern. Außerdem kann „320 and up“ mit dem Standard-Template „HTML5 Boilerplate“ verwendet werden.

Yimbel generiert Appsites

Yimbel
Vergrößern Yimbel
© Yimbel

Wer möchte, kann seine Website auch von einem Dienstleister für mobile Endgeräte optimieren lassen. Neben Netbiscuits und Sevenval wandelt „ Yimbel “ Seiten vollautomatisch für Smartphones und Tablet-PCs in sogenannte Appsites um. Je nach Komplexität der Site kostet der Dienst zwischen 25 und 2400 Euro. Es lassen sich alle Internetseiten inklusive Shopsysteme modifizieren, außer sie basieren ausschließlich auf Flash oder laufen in einem Javascript-Container.

„Yimbel“ ist webbasiert und arbeitet als Software as a Service (SaaS). Der Dienst benötigt des Weiteren das Cloud-Betriebssystem Windows Azure. Nachdem die Appsite erstellt wurde, laufen die implementierten JavaScript-Dateien auf dem Server. Daher kann die Verbindung zu „Yimbel" getrennt werden.

GoMoMeter: Auswertung nach verschiedenen Geschäftsfeldern

Beim Dienst GoMo von Google geben User die URL ihrer Webseite in dem Eingabefeld, das sich unter dem Menüpunkt „GoMoMeter“ in der Rubrik „Test Your Site“ befindet, an. Im Anschluss sehen sie die Internetseite auf einem Android-Smartphone.

GoMo wertet die Seite nach den Geschäftsfeldern Online-only, Lead Generation, Brand-Driven und Multichannel aus, nachdem ein paar Angaben gemacht wurden. In einem sechsseitigen „Gomometer“-Report wird das Ergebnis zur Optimierung der Site zusammengefasst. Hierbei handelt es sich mehr um allgemeine Tipps zur Gestaltung und eignet sich vielmehr für die Geschäftsführung und IT-Leiter, als an den Webdesigner.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation Computerwoche


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