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Software - soll die Daten im Blick haben

05.02.2011 | 07:01 Uhr |

Deduplication : Der Schlüssel für effiziente Storage-Landschaften liegt heutzutage in der Software, während die Hardware in weiten Teilen Commodity ist. Um den Speicherplatz möglichst effektiv auszulasten, bieten viele Hersteller beispielsweise Deduplication-Tools an. Mit Hilfe dieser Softwarewerkzeuge lassen sich Dubletten von Datenbeständen erkennen und entfernen. Studien zufolge können Anwender den Speicherbedarf so um bis zu 85 Prozent reduzieren.

Thin Provisioning : Für einen effizienteren Storage-Betrieb sorgen auch Thin-Provisioning-Tools . Innerhalb der vorhandenen Speicher-Pools werden einzelnen Anwendungen in aller Regel feste Storage-Ressourcen zugewiesen. Doch meist nutzen die Applikationen den ihnen allokierten Speicher nur wenig effektiv. Nach Einschätzung der Experten liegt der Auslastungsgrad manchmal bei nur zehn Prozent oder sogar darunter. Mit Hilfe von Thin-Provisioning-Werkzeugen lässt sich der Speicher flexibel auf die Anwendungen verteilen. Nach Bedarf bekommt die Software den benötigten Platz zugeteilt. Damit erreicht die Effizienz der Storage-Auslastung - je nachdem, wie geschickt das Werkzeug die Speicherressourcen handhaben kann - bis annähernd 100 Prozent.

Management-Tools : Darüber hinaus bieten Speicher- und Softwarehersteller eine ganze Reihe verschiedener Softwarewerkzeuge an, mit denen sich das Storage- Management verbessern lassen soll. Um die richtigen Tools auszuwählen, sollten Anwenderunternehmen gemeinsam mit dem bevorzugten Storage-Lieferanten die eigene Speicherumgebung sowie die dort anfallenden Aufgaben analysieren. Diese Bestandsaufnahme sollte nichts kosten, schließlich kann der Anbieter auf Zusatzgeschäft mit Software hoffen. Wichtige Kriterien für die Auswahl der Management-Tools: Sie müssen sich schnell implementieren lassen und innerhalb kurzer Zeit amortisieren.

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