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Software

07.05.2008 | 10:06 Uhr | Michael Schmelzle

Zunächst fallt der rasche Systemstart auf: Nach etwa 30 Sekunden ist der Icewm-Desktop da. Die sechs Hauptmenüs „Internet“, „Work“, „Learn“, „Play“, „Settings“ und „Favorites“ in der Navigationsleiste sowie die darunter liegenden Icons und verknüpften Programme sollen bis zum Start im Dezember noch soweit als möglich eingedeutscht beziehungsweise durch die deutsche Version ersetzt werden - sofern möglich. Hier die wichtigsten Funktionen des Prototypen im Überblick:

Im „Internet“-Menü gibt’s unter anderem die Icons „Web Mail“ mit den Links zu Google Mail, Hotmail, Yahoo und AOL. Ein Klick auf das Icon „Web“ startet Firefox 2.0.0.7. Über „Messenger“ richten Sie Ihren Account bei Aim, Google Talk, Groupwise, ICQ, IRC, MSN, QQ, Simple, Sametime, XMPP oder Yahoo ein. Ein Klick auf „Skype“ startet die Konfiguration für den VoIP-Dienst.

Im „Work“-Menü verbergen sich die Icons „Documents“, „Spreadsheads“ und „Presentation“ - die Textverarbeitung, die Tabellenkalkulation und das Präsentationsprogramm von Open Office. „Accessories“ enthält einen Taschenrechner, eine Adress- und Terminverwaltung (KDE Kontact 1.1.2) sowie ein Screenshot-Programm (Snapshot). Daneben gibt’s einen „PDF Reader“ (Adobe Reader 7.0), „Mail“ (Thunderbird), einen Notizblock und ein Wörterbuch (Longman Dictionary).

Das Menü „Learn“ enthält überwiegend Lernprogramme für Kinder. Im „Science“-Ordner findet sich zumindest ein Periodensystem und eine Planetarium-Software, die auch Teenager anspricht. Über das Icon „Web Learn“ soll bei den Verkaufsgeräten eine Internet-Plattform erreichbar sein, die kindergerechte Lern-Software anbietet. Mit wem Asus dabei kooperiert und ob das Angebot gratis oder kostenpflichtig ist, steht noch nicht fest.


Eine zentrale Rolle für die meisten Eee-PC-Nutzer dürfte das „ Play“-Menü spielen. Unter „Games“ sind Adaptionen beliebter Spiele wie Solitaire, Tetris und Sudoku enthalten, aber auch putzige Casual-Games wie „Frozen Bubble“, „Penguin Racer“ und „Potato Guy“. Der „Media Player“ (Smplayer 0.5.21) unterstützt gängige Formate wie Divx DVD, MP3, VCD, WMV sowie WAV und gibt Filminhalte ruckelfrei wieder. Der akustische Genuss hält sich bei den schwachbrüstigen Lautsprechern allerdings in Grenzen. Über den von KDE beigesteuerten „Music Manager“, „Photo Manager“ und „Video Manager“ verwalten Sie Ihre Multimedia-Dateien. Das „Play“-Menü“ ergänzen die Icons „Webcam“ und „Sound Recorder“.

Schaltzentrale ist das „ Settings“-Menü. Hier konfigurieren Sie den Viren-Scanner („Anti-Virus“) und angeschlossene Drucker („Printers“), steuern externe Monitore („Desktop Mode“), (de-)installieren Software, starten Diagnose- sowie System-Tools und führen die wichtigsten PC-Einstellungen durch. Und im „Favorites“-Menü legen Sie individuell Links zu bevorzugten Tools- und Programmen an.

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