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So vermeiden Sie die Mahngebühr bei Verdacht auf Dialer

14.02.2003 | 12:16 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Wenn Ihnen die Rechnung der Telekom aufgrund eines Dialers tatsächlich zu hoch erscheint, empfiehlt Rüdiger Gräve folgende Vorgehensweise: Ziehen Sie von dem Rechnungsbetrag die Kosten ab, die durch den Dialer entstanden sind und die sie deshalb nicht bezahlen wollen. Überweisen Sie dann nur den Teilbetrag, der Ihnen plausibel erscheint und durch Dienstleistungen der Deutschen Telekom entstanden ist, zum Beispiel für Telefon- und Faxdienste, oder durch Providerkosten, die korrekt sind. Sie müssen auf der Überweisung ausdrücklich vermerken, dass Sie nur für die Leistungen der Telekom bezahlen. Schreiben Sie also zum Beispiel "Teilbetrag nur für Telekom-Entgelt" oder "Betrag ohne Kosten für XXX", wobei XXX für die Nummer des Dialers beziehungsweise für dessen Anbieter steht.

Außerdem müssen Sie zeitgleich den Anbieter des Dialers informieren, dass sie dessen Rechnungsanteil nicht bezahlen, weil er durch einen unkorrekten oder ungewünschten Dialerdienst entstanden ist. Bei dieser Vorgehensweise berechnet Ihnen die Telekom keine Mahngebühren und sperrt Ihnen auch nicht den Anschluss, da Sie ja gegenüber der Telekom alle Forderungen erfüllt haben. Allerdings müssen Sie sich natürlich noch mit dem Anbieter des Dialers auseinandersetzen.

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